Star Wars

Logbuch 000; Star Wars – Auftakt im Outer Rim

Es herrscht Bürgerkrieg. Die Rebellen, die von geheimen Basen aus agieren, haben sich gerade erst formiert und versuchen nun dem Galaktischen Imperium zu trotzen. Aus vielen kleinen Widerstandszellen wurde schließlich eine richtige Rebellion. Das Imperium hat die Jagd auf die Rebellen eröffnet. Und noch immer suchen sie nach überlebenden Jedis – selbst anderthalb Jahrzehnte nach „Order 66“ noch. Davon ganz unbeeindruckt floriert das kriminelle Leben auf Tatooine. Die Hutten machen ihre üblichen Geschäfte und spielen ihre Spielchen. Aber einer von ihnen soll nun eines seiner Spielchen verlieren.

Fünf verschiedene Personen haben für Teemo den Hutten in Mos  Shuuta auf Tatooine gearbeitet. Ihre Motive für die Verbrecherorganisation zu arbeiten, waren unterschiedlich und alle fünf bekamen immer mehr Schwierigkeiten mit ihrer Aufgabe, ihren Kollegen und mit dem Hutten.

Lox Klata (menschliche Ärztin; klein und zierlich, blonde Haare; großer Medirucksack) wurde von Teemo als Köder für seine finsteren Machenschaften missbraucht. Das gefällt ihr natürlich ganz und gar nicht.

Vragen Kratt (großer Lazat, Mechaniker, viele Werkzeuge) hat für Teemo gearbeitet, ohne zu wissen, dass er an eine Verbrecherorganisation geraten ist. Nach seiner Weigerung auf einem von Teemos Sklavenschiffen zu arbeiten kam es zu Differenzen.

Ariki Manaia (Nautulaner, eher unauffällig) erledigte viele kleinere Aufgaben für Teemo. Doch er wurde von einem Kollegen zu Unrecht eines Fehlers beschuldigt. Seitdem ist das „Dienstverhältnis“ angespannt.

Taia jyn (menschliche, mandalorische Kopfgeldjägerin, recht groß und sportlich, silberne Rüstung) erledigte ebenfalls einige Arbeiten für Teemo. Aber sie bemerkte schließlich, dass er mandalorische Rüstungen sammelt und ihre eigene Rüstung wohl sein nächstes Sammelstück sein soll. Deswegen will sie weg.

Jin Tusco (blauhäutige Twi’lek, schwarze Kleidung, arrogant und gebildet) hat die letzten Monate als Sekretärin für Teemo gearbeitet. Sie hatte aber eine eigene Agenda und bemerkte, dass Teemo davon wohl wusste. So entschied sie einige andere zu sammeln und abzuhauen.

Sie nutzte dazu eine einzigartige Gelegenheit: Der Kopfgeldjäger Trex kam gerade in die Stadt und trifft sich mit Teemo. Während die beiden Verbrecher zusammen sind, möchte Jin mit ihren neuen Gefährten das Raumschiff des Kopfgeldjägers stehlen und von Tatooine verschwinden. Dazu müssen sie aber zuerst ein Ersatzteil fürs Schiff besorgen und die Klammern der Landestelle lösen lassen.

Und natürlich müssen sie die Gamorreaner loswerden, die sie verfolgen, seit sie Teemos Palast verlassen haben….

Logbuch  001; Mos Shuuta, Tatooine

Die fünf recht unterschiedlichen Gefährten laufen gemeinsam durch Mos Shuuta. Zwei Trupps Gamorreaner sind auf der Suche nach ihnen, doch für den Moment haben sie ihre Verfolger abgehängt. Sie verstecken sich in einer Cantina. Der devorianische Wirt kann ihnen nicht viel helfen, doch dürfen sie sich in seiner Cantina verstecken ohne dass er sie verrät. Und genau das machen sie: Lox und Taia verstecken sich hinter Vorhängen in den Separees. Ariki und Jin in der Umkleide der Twi’lek-Tänzerin und Vragen klettert nach oben in das Deckengebälk.

So erwarten sie die fünf hässlichen Schweinefressen. Diese beginnen mit der Durchsuchung der Cantina und werden von den Gefährten vollkommen überrascht. Taia betäubt den ersten Gamorianer mit einem Blasterschuss und Vragen lässt sich hinter den Feinden herabfallen und schlägt auf den ersten Gegner ein. Ariki wird von Jin auf den Kampf zugeschoben und der Nautulaner unterstützt den Lazat im Nahkampf. Und dann erschießen Lox und Taia die vier Gamorreaner. Lox hat danach zwar eine Ladehemmung an ihrem Blaster, doch Vragen löst das Problem mit einigen geübten Handgriffen.

Die Leute in der Cantina applaudieren, verschwinden dann aber. Keiner will noch da sein, wenn Teemos andere Schergen auftauchen. Der Wirt rät auch der Gruppe zu verschwinden.  Beim Verlassen der Cantina erfährt Lox noch was das benötigte Ersatzteil so wert ist und den besten Weg zum Junk-Shop von Worn.

Kurz darauf treffen sie dort ein. Taia und Ariki halten Wache, Jin und Vragen reden mit dem Händler. Vragens Plan ist es, seine Bekanntheit als Mechaniker in Teemos Reihen auszunutzen und das Ersatzteil als solcher zu holen. Jin baut das noch aus und streut ihre Infos ein: das Teil sei ja für Trex und Teemo wolle dem Kopfgeldjäger einen Gefallen tun. Der Händler glaubt ihnen die Geschichte, verlangt aber die 500 Credits dafür, Jin handelt ihn auf 400 runter. Vragen übernimmt den Hyperraum-Materiezünder (HRMZ) und sie verlassen den Laden.

Ihr nächster Halt ist die Space-Control. Dort müssen sie die Landeklammern lösen lassen. Selbstbewusst gehen sie rein. Jins Story, sie wollen das Ersatzteil einbauen und dann einen Testflug machen im Auftrag von Teemo, wird nicht geglaubt und es kommt zu einem Schusswechsel mit den Wachdruiden und der Aufseherin. Jin ergattert deren Blasterpistole, trifft damit aber nichts. Lox hat mit einem Schuss die Aufseherin verletzt und injiziert ihr dann ein Stimpack. Sie meint zur Aufseherin, dass sie jetzt etwas gut bei ihr hätten und diese befiehlt den beiden Sicherheitsdroiden sich wieder an ihren Posten zu begeben. Im Schusswechsel sind zwei Droiden beschädigt worden und Ariki hat heimlich den Computer benutzt und die Klammern gelöst.

Die Flüchtlinge können ungehindert das Space-Control Gebäude verlassen. Ihr nächstes Ziel ist die Ankerbucht, wo das Schiff und einige wenige Wachen stehen.

Logbuch  002; Mos Shuuta, Tatooine

Die Gruppe läuft die Hauptstraße entlang auf die Landebucht „Aurek“ zu. Doch davor stehen drei Sturmtruppler, die offensichtlich auf die Gefährten gewartet haben. Schnell verschwinden die Flüchtlinge in eine Seitengasse. Sie wollen über die kleinen Straßen die Verfolger abhängen und diese umrunden, um zur Landebucht zu kommen. Sie können ihren Plan erfolgreich umsetzen, bemerken dabei aber, dass ihnen eine zweite Gruppe Sturmtruppler folgt.

Vor der Landebucht stehen zwei Sicherheitsdroiden. Jin versucht es mit Diplomatie, doch kennt sie den Sicherheitscode nicht. Nach einem kurzen Blickwechsel mit Taia, erschießt die Mandalorianerin den einen Droiden und Jin beschädigt mit einem Schuss den zweiten. Lox versucht den Droiden von den Beinen zu reißen, doch das misslingt. Ariki benutzt seinen Schlagstock und mit einer Reihe kräftiger Hiebe zerschlägt er den Blechmann.

Dann betreten sie die Landebucht und entdecken noch zwei Droiden bei der offenen Landebucht des VCX-100 Frachters „Kryat Fang“. Die beiden Droiden scheinen besser gepanzert und bewaffnet zu sein. Nichtsdestotrotz will die Gruppe schnell ins Schiff, denn hinter ihnen hat jemand einen Funkspruch abgegeben.  Nach der vorigen Begegnung ist Jin leicht panisch und fürchtet sich davor versklavt und als Twi’lek-Tänzerin missbraucht zu werden. Die Gruppe geht recht aggressiv vor: Vragen stürmt vor und eröffnet das Feuer auf die beiden Wachdroiden.

Und dann wird es kompliziert: Vragen wird von einem gut gezielten Schuss umgeworfen und verliert das Bewusstsein. Auch Taia wird getroffen, aber ihre Rüstung rettet sie. Ariki läuft vor und geht in Deckung, Lox und Jin folgen. Die drei Frauen schießen auf die Droiden, doch auch die besitzen eine gute Panzerung. Mit einer blitzschnellen Reaktion kann Jin aus einem Volltreffer einen schweren Streifschuss machen, dennoch benötigt sie medizinische Hilfe. Die Ärztin Lox neben ihr bemerkt das und injiziert Jin ein Stimpack. Dann wird die Twi’lek-Frau plötzlich ganz ruhig und flüstert: „Ich werde keine Tänzerin!“ Mit diesen Worten erhebt sie sich, stürmt auf einen Droiden zu und zieht dabei ein Lichtschwert! Mit einem einzigen Hieb teilt sie den Droiden und zwei Haufen Metallschrott.

Auch Ariki stürmt nach vorne und schlägt auf den zweiten Droiden ein. Taia schießt auf denselben Droiden. Lox hingegen injiziert auch Vragen ein Stimpack und hilft dem angeschlagenen Lazat auf die Beine. Jin lässt das Lichtschwert verschwinden und läuft ins Schiff, Lox und Vragen folgen. Ariki und Taia erledigen noch den Droiden und rennen dann auch schnell hinein, denn eine größere Gruppe Sturmtruppler hat die Landebucht betreten.

Jin und Taia übernehmen die Steuerung des Schiffes, Ariki vernichtet die Sturmtruppen mit einem Schuss aus einer der Laserkanonen des Schiffes – er zerstört dabei auch die halbe Landebucht. Vragen beginnt den Hyperraummateriezünder einzubauen. Sie verlassen Tatooine.

Kaum haben sie das All erreicht, als zwei Tie-Jäger auf sie zukommen. Jin sitzt am Copilotensitz und hat die Waffenkontrolle für eine große Laserkanone vor sich. Sie versteht die Sprache aber nicht. Zum Glück setzt sich Vragen hinter sie auf den Navigatorensitz und stellt als erstes einmal die Sprache auf Basic um. Damit kann Jin umgehen und sie und Ariki vernichten die beiden Tie-Jäger mit je einer gezielten Salve. Und dann springen sie in den Hyperraum.

Lox hat inzwischen begonnen das Schiff zu erkunden. Sie macht einige grausige Entdeckungen. Trex war sehr unordentlich und eklig, noch dazu hat er Wookie-Körperteile in der Kantine zum Trocknen aufgehängt. In einem versteckten Schmugglerlagerraum findet Lox dann auch noch viele stinkende, halb gegerbte Wookiefelle. Sie packt aus ihrem Rucksack ein kleines Tier aus, setzt es auf eine saubere Fläche und gibt ihm einen Keks. Dann beginnt sie die Wookiefelle ins All zu entsorgen. Jin stößt dann zu ihr und erschrickt über die „Ratte“. Doch Lox beruhigt sie und meint, dass sei ihr Haustier „Lox“. Die beiden Frauen entdecken dann die Sanitärbereiche und Trex‘ Schlafzimmer. Dort findet Jin einen neuen Blaster, denn den der Aufseherin hat sie in der Landebucht liegen gelassen. Außerdem findet sie einen Stick mit 2000 Credits.

Im Cockpit hat Vragen sich mittlerweile ein wenig vertrauter gemacht mit dem Schiff und er und Ariki zusammen haben einige störende Routinen ausgeschalten. Außerdem hat Vragen bemerkt, dass das Schiff nicht vollkommen aufgetankt war und somit nur zwei Planeten in Reichweite sind: Geonosis und Ryloth. Er hat Ryloth als Ziel angegeben. Jin schaut etwas unglücklich, meint aber, dass sie dort ein paar Leute kenne.

Lox hat sich dann um die Verletzungen der Gefährten gekümmert und sie haben weiter das Schiff erkundet. Im zweiten Lagerraum haben sie eine Werkstatt entdeckt. Dort liegen massenweise Droidenteile rum. Und im dritten Lagerraum sitzt ein verletzter älterer Twi’lek  in einem Käfig.

Logbuch  003; Hyperraum zwischen Tatooine und Ryloth – Ryloth

Jin hilft dem älteren Twi’lek aus dem Käfig und befragt ihn. Er heißt B’ura B’an und stammt von Ryloth. In der Nähe von Nabat hat er in einer Ryl-Spice-Mine namens New Meene gearbeitet. Diese Mine wurde bedroht und terrorisiert und B’ura B’an hat den Widerstand gegen die Neuankömmlinge organisiert. Dann kam Trex und der hat B’ura überwältigt, gefoltert und nach Tatooine gebracht. Anscheinend wollte der Kopfgeldjäger den Twi’lek an Teemo den Hutten verkaufen. B’ura B’an befürchtet, dass der Hutte in den Ryl-Spice Abbau einsteigen will.

Inzwischen hat Ariki damit begonnen den Aufenthaltsbereich zu putzen. Lox hilft auch mit und achtet darauf, dass auch Jin mithilft. Auch Taia kommt helfen, während Vragen die Teile in der Droidenwerkstatt sichtet. Bei dieser Gelegenheit nimmt Ariki Jin zur Seite und spricht sie auf ihr Lichtschwert an. Jin suggeriert Ariki, dass er kein Lichtschwert gesehen hat und er vergisst das Thema für eine Weile.

Nach einigen Stunden voller Arbeit, aber auch Ruhe und Erholung, erreichen sie Ryloth. B’ura B’an hat ihnen für seine Rettung Unterkünfte und eine Tankladung versprochen und so steuern sie die Stadt Nabat an. Plötzlich taucht hinter ihnen ein Raumjäger auf. Der fremde Jäger ist nicht gesprächsbereit und beginnt zu feuern. Wieder sitzen Jin und Ariki an den Waffensystemen. Doch diesmal dauert es ewig bis sie den kleineren Jäger abschießen. Sie überlasten sogar kurzfristig die Energiezufuhr der Waffen. Vragen ist schwer beschäftigt den Schaden zu beheben. Schließlich stürzt der Jäger ab und verschwindet in den Schluchten von Ryloth. Die Kryat Fang landet schwer beschädigt im Raumhafen von Nabat.

Kurz darauf sitzen die Gefährten in einem versteckten Raum in Nabat und sprechen mit Nyn Kablo. Nyn ist die Anführerin einer Organisation, welche versucht den Ryl-Spice-Abbau in Twi’lek-Händen zu halten. Außerdem geht die Organisation auch gegen den allgegenwärtigen Sklavenhandel vor. Nyn Kablo dankt der Gruppe für die Rettung von B’ura B’an und lässt das Schiff der Gruppe reparieren und auftanken. Außerdem schlägt sie den Gefährten ein Geschäft vor: Wenn diese mit B’ura B’an nach New Meene fahren und sich dort um die Aggressoren kümmern, die die Mine boykottieren, dann bekommen die Gefährten einen Anteil an den Einnahmen der Mine. Die Aggressoren sind die Besitzer/Betreiber des Nachbargrundstücks. Dort soll angeblich ein Ferienparadies entstehen, doch Nyn Kablo vermutet, dass es sich um eine Täuschung handelt. Sie befürchtet, dass hinter dem Ganzen eine Intrige um Schürfrechte in der Regierung des Oligarchen Hwimma Quiq geht. Und dass eben Außenweltler mit zweifelhaftem Ruf wie eben Teemo der Hutte bei der Intrige ihre Finger im Spiel haben. Die Gruppe stimmt zu und wird sich das ganze vor Ort anschauen.

Am Abend erfahren die Gefährten noch, dass ein Schiff aus Tatooine einen Menschen und einen Gant in Nabat abgesetzt hat. Außerdem sei der Raumjäger, der sie angegriffen hat, die Dünenechse des Kubas Thwheek gewesen.

Am nächsten Tag steuert Vragen einen Gleiter über die heiße Oberfläche von Ryloth. Ihr Ziel ist New Meene. Plötzlich werden sie angegriffen. Die Gefährten können sich die meisten Angreifer vom Hals schaffen (darunter ein Gant und ein Mensch), doch ein Scharfschütze liegt in einer geschützten Position und an ihn kommen sie nicht ran. Sie fliehen in eine Höhle. Dabei nimmt Ariki eine Blasterpistole der Angreifer mit, denn bisher hat er immer nur mit seinem Schlagstock gekämpft.

Sie vermuten, dass ihre Angreifer durch diese Höhle gekommen sind und irgendwo bei einem zweiten Ausgang deren Gleiter stehen muss. Ihren eigenen Gleiter mussten sie zurücklassen. Jin übernimmt die Führung, denn ihr „Bauchgefühl“ macht sie auf andere Wesen aufmerksam. Vragen ist bei der Erklärung etwas skeptisch, Ariki wird hellhörig. In Wahrheit streckt Jin ihre Macht-Sinne aus um etwaige Lebewesen um sie herum zu entdecken. So entdeckt sie auch vor ihnen ein großes Monster, welches im Geröll herumgräbt. Das Monster hat die Gefährten noch nicht entdeckt.

Logbuch  004; Ryloth (Nabat und New Meene)

Die Gefährten sind nicht an einer Auseinandersetzung mit einem im Stein grabenden 5 Meter langem Monster interessiert und kehren um. Weiter hinten gab es noch eine andere Abzweigung und diese nehmen sie nun. Nur Lox wollte das Monster angreifen. Jin fragt laut, warum ihre Gruppe an die einzige blutrünstige Ärztin dieser Galaxis geraten ist?  Kurz darauf entdecken sie einen alten verlassenen Lagerraum. Lox findet dort eine seltsame Statuette und packt diese ein. Ansonsten ist dort nichts von Wert, abgesehen vom Ausgang aus dem Höhlensystem. Vorsichtig erkunden sie die Umgebung und entdecken einen Gleiter. Dieser ist mit einer Sprengladung gesichert, doch Vragen kann diese ohne Schwierigkeiten entschärfen.

Mit dem Gleiter erreichen sie schon bald darauf die heruntergekommene Siedlung New Meene. Wellblechhütten und Zelte bilden die Unterkünfte für ungefähr 20 erwachsene Ryloth und vier Kinder. Alle schauen ausgemergelt und recht resigniert aus. Sie freuen sich über die Rückkehr von B’ura B’an und erzählen von ihren Problemen. Die Leute vom Nachbargrundstück, die für einen Kerl namens Drombb arbeiten, schikanieren sie, beleidigen sie und machen immer wieder „aus Versehen“ Dinge kaputt. So haben sie letzte Nacht versehentlich den Stromgenerator verschüttet und seitdem funktioniert dieser nicht mehr. Vragen macht sich sofort an die Arbeit und noch vor Sonnenuntergang ist zumindest dieses Problem behoben. Die Gruppe entscheidet am nächsten Tag mal diesen Drombb zu besuchen.

Mitten in der Nacht werden sie durch lautes Rumpeln aufgeweckt. Draußen ist eine Planierraupe in eine der Wellblechhütten gefahren. Dabei hat sie auch noch den Feuchtigkeitskondensator beschädigt. Es sind fünf Leute, die alle halb betrunken sind. Drei von ihnen fordern den Gleiter der Gruppe, weil ihre Raupe ein technisches Problem hätte. Jin versucht den Leuten klar zu machen, dass die gruppe einen Mechaniker hat und der gegen Bezahlung die Raupe reparieren könnte. Die Betrunkenen werden ausfallend, Lox schießt ihnen vor die Füße und die Kerle ziehen ihre Waffen. Jin ist sauer und schießt gleich zwei von den Kerlen nieder, den dritten erledigt Ariki mit dem ersten Blaster-Schuss seines Lebens. Dann betäubt Taia den vierten und der fünfte „Saboteur“ fällt aus der Raupe und fällt der Gruppe in die Hände.

Von diesem Söldner namens Bero erfahren sie einiges über das Lager von Drombb und seine Leute. Drombb hat Söldner angeheuert und jedem von ihnen eine Prämie von 500 Credits versprochen sobald New Meene ihm gehört. Aus diesem Grund kommen die Leute immer wieder rüber und sabotieren die Siedlung. Bero hält Drombb für einen Idioten und würde der Gruppe sogar helfen. Bei dem Gespräch wechseln sich Taia und Jin mit Drohungen ab.

Am nächsten Morgen bringen die Gefährten die Raupe zurück zu Drombb. Mit dabei haben sie den immer noch gefesselten Bero und vier Minenarbeiter, die mitkommen wollen. Den Ryloth geben sie die vier Blasterpistolen von den Saboteuren der letzten Nacht. Der Plan sieht vor, dass Jin zuerst zu verhandeln versucht. Sie erhofft sich Informationen davon. Damit Lox nicht sofort wieder losballert, besticht Jin sie mit einem Versprechen für einen Jahresvorrat an Keksen. Sollten die Verhandlungen scheitern, so soll Vragen die Planierraupe manipulieren und sie in die Kantina von Drombb fahren lassen.

Drombb trägt einen Anzug und ist ein schmieriger fetter Kerl. Jin versucht zu verhandeln, versucht zu drohen und scheitert kläglich. Sie zieht ab und Vragen startet die Raupe. Taia, Lox und die Ryloth gehen zwischen den dort geparkten Baufahrzeugen in Deckung. Als die Schurken bemerken was los ist, beginnen sie zu schießen. Drombbs Leibwächter sieht in Jin ein perfektes Opfer und legt auf sie an. Taia warnt Jin und diese zieht und zündet reflexartig ihr Lichtschwert. Damit kann sie den eigentlichen Volltreffer ein wenig ablenken und wird nur leicht verletzt. Damit beginnt das Feuergefecht, doch die Schurken haben den Schüssen von Taia, Lox, Vragen und sogar den ungeübten Ryloth nichts entgegenzusetzen. Sie fliehen direkt vor der Planierraupe in die Kantina. Dann donnert das schwere Fahrzeug durch die Wand, durch den Innenraum und durch die zweite Wand. Rote Flecken zeugen davon, dass da drin mal Leute waren. Drombb und seine Schergen sind tot.

Die Ryloth holen die Planierraupe zurück und die Gruppe schaut sich die halb zerstörte Kantina und das Lagerhaus daneben an. Sie finden Bauteile, Fahrzeuge und Vorräte. In Drombbs Privatunterkunft finden sie zwei Nachrichten (mit Hinweisen auf Wettkämpfe auf Geonosis) und 2000 Credits. Sie packen alles ein. Vragen montiert sogar den Feuchtigkeitskondensator ab und sie laden ihn auf ein großes Baufahrzeug. Am Rückweg weicht Jin wieder einmal den Fragen zu ihrem Lichtschwert aus.

In New Meene versorgen sie ihre Wunden und feiern den Sieg einen Tag lang mit den Bewohnern der Siedlung.

Logbuch  005; Ryloth – Geonosis

Zurück in Nabat werden die Gefährten auf einen Kubaz aufmerksam. Schon einmal waren sie so einem begegnet und auch der Jäger, der sie kurz vor Ryloth abfangen wollte, gehörte angeblich einem Kubaz. Sie tauchen deswegen schnell unter.

Die Anführerin der Organisation, die sich für die Rechte der Twi’lek einsetzt, Nyn stellt ihnen einen Bothaner namens Ota vor. Dieser zeigt der Gruppe einen Steckbrief von ihnen. Teemo der Hutte hat ein Kopfgeld von 50000 Credits auf die Gruppe ausgesetzt. Der Bothaner will der Gruppe helfen, damit hilft er auch gleich seinen eigenen Geschäften.

Er schlägt vor Teemos Geschäfte mit Geonosis zu boykottieren und dadurch eine Möglichkeit zu erhalten direkt an Teemo heranzukommen. Die Gruppe lauscht aufmerksam und erklärt sich dann mit Otas Plan einverstanden, auch wenn nicht alles ganz klar für die Gruppe ist. Doch die Aussicht den Steckbrief loszuwerden und eine große Stange Credits zu kassieren überlagern ihre Sorgen.

Sie sollen am nächsten Abend bei einer Soirée von Herzog Piddock in Stock Gogum auf Geonosis teilnehmen. Der Herzog verkauft dabei Waffen an bekannte und unbekannte Personen, natürlich ohne das Imperium darauf aufmerksam zu machen. Die Gefährten sollen mit dem Herzog reden und herausfinden, warum er seine Geschäfte mit Teemo vor kurzem beendet hat. Mit dieser Information sollen sie am nächsten Tag bei Herzog Dimmock in Stock Trellik vorstellig werden. Denn der steht kurz davor mit dem Hutten auf Tatooine Geschäfte zu machen. Otas Plan sieht vor, dass Dimmock von dem Handel abgehalten werden kann. Dadurch soll sich den Gefährten eine Möglichkeit bieten direkt in Teemos Palast vorzudringen und dort entweder Teemo zu töten oder zumindest einige vernichtende Beweise gegen ihn zu finden.

Aber um bei dem Waffenverkauf nicht aufzufallen, benötigen die Gefährten eine Tarnung. Jin erzählt dann von ihrer Mutter Ronya Secura, die eine Sklavenbefreierin und Freiheitskämpferin war. Während Jins Vater die selben Ziele mit politischen Mitteln verfolgt, hat ihre Mutter immer die mitunter gewalttätigen Nacht-und-Nebel-Aktionen bevorzugt. Es könnte sogar sein, dass jemand vom Trimara-Massaker gehört hat. Dort hat Ronya eine gewisse Berühmtheit erlangt. (Dort kam es zu einem blutigen Massaker an Sklavenhändlern und Sklavenhaltern, als eine Gruppe Freiheitskämpfer die Sklaven befreite.) Ota glaubt, dass diese Tarnung gut funktionieren könnte und geht dann um alles zu organisieren.

Die Gefährten verbringen einen gemütlichen Abend. Vragen und Ariki benennen ihr Schiff in „Silver Eagle“ um und Jin zahlt ihre „Keks-Schulden“ bei Lox. Außerdem bittet die Twi’lek-Frau die anderen ihr Geheimnis (Lichtschwert) für sich zu behalten. Ariki macht dabei eine Anspielung darauf, dass auch andere Geheimnisse haben. Jin kriegt aber nicht mehr aus ihm raus, da er ihren mentalen Überzeugungskräften überraschend gut widerstehen kann.

Geonosis

Alles hat wie geplant funktioniert und so sind sie am nächsten Tag zu Gast auf einer herzoglichen Soirée. In einem gemütlichen Raum mit einer Bar und einer Band mit – natürlich – Twi’lek-Tänzerin treffen die Gefährten auf einige waffeninteressierte Leute: Ein Sullustaner, ein Gant, eine große Menschenfrau, zwei junge Menschen (Corelianer) und ein Toydorianer sind die Gäste des geonosianischen Herzogs Piddock. Es scheint keine besonderen Förmlichkeiten zu geben und so gehen Jin und Taia mal mit anderen Leuten reden. Jin unterhält sich mit dem Corelianer Wex, der sehr jung zu sein scheint und dem fast noch Mädchen Orpa. Die beiden sind freischaffende Frachterpiloten, offen, sympathisch und scheinen als nächstes nach Tatooine zu wollen. Taia findet heraus, dass die große Menschenfrau in Schwarz-Rot mit dem bunten Kopftuch sehr starken Alkohol verträgt und angeblich nicht viel Ahnung von Waffen hat, obwohl sie eine der modernsten Blasterpistolen am Gürtel hängen hat.

Währenddessen reden Lox und Ariki mit dem geschäftstüchtigen Toydorianer. Für einiges an Geld erfahren sie von ihm, dass Herzog Piddock Teile von alten B1-Kampfdroiden an Teemo den Hutten verkaufen wollte. Doch der geonosianische Mittelsmann – Sivor – wurde von Teemo hintergangen und in der Arena hingerichtet. Das schlimmste dabei: Die Hinrichtung vollzog der Kubaz Thwheek! Die Kubaz und die Geonosianer sind alte Erzfeinde. Diesen Thwheek hat die Gruppe indirekt auch schon kennen gelernt, denn er griff sie mit seinem Jäger „Dünenechse“ kurz vor Ryloth im All an. Sie haben ihn abgeschossen, doch seinen Tod nie bestätigt.

Während dem Gespräch hat Vragen nichts gesagt und sich aufmerksam umgeschaut. Doch es war Taia, der auffiel, dass der Gant in der Ecke sie alle sehr aufmerksam musterte und scheinbar mit Daten auf seinem Compad verglich. Nachdem alle Informationen unter ihnen geteilt worden war, meinte Lox, dass man wohl die beiden Corelianer mal fragen solle, ob ihr Weg nach Tatooine im Auftrag von Herzog Dimmock sei.

Jin und Taia gehen dann mit dem Herzog in ein Hinterzimmer und beginnen übers Geschäft zu reden. Die geonosianischen Waffen sind weithin bekannt für ihre gute Qualität und Jin soll auch für Nyn auf Ryloth ein wenig einkaufen. So erwirbt Jin schließlich zwei schwere Blaster-Pistolen, zwei Blaster-karabiner und zwei Blaster-Gewehre. Dank ihrem Verhandlungsgeschick holt sie sogar einen sehr guten Preis dafür heraus. Bevor sie das Gespräch beenden, fragt Taia noch nach einer Disruptorpistole, denn mit so einer will sie den Kubaz Thwheek erschießen. Der Herzog wird hellhörig und langsam erfahren die Gefährten die ganze Geschichte. Piddock hat Droidenteile an Teemo verkauft, doch der hat nach immer mehr Teilen und schließlich auch nach Plänen gefragt. Piddock vermutet, dass Teemo in den Bau von Kampfdroiden einsteigen will, doch das würde den Geonosianern das Geschäft kaputt machen. Deswegen hat sich der Herzog aus dem Geschäft zurückgezogen, was seinem Mittelsmann (Sivor) das Leben gekostet hat. Piddock würde sich in Zukunft dankbar erweisen, wenn verhindert werden kann, dass Teemo seine Pläne umsetzt. Jin bietet an, diese Infos – natürlich streng vertraulich – dem einzigen anderen Herzog mit den entsprechenden Ressourcen zukommen zu lassen: Herzog Dimmock.

Logbuch  006; Geonosis – Tatooine

Zurück bei den anderen erzählt Jin ihren Gefährten was sie herausgefunden haben. Sie reden noch kurz mit der großen Frau in Schwarz-Rot und verkaufen der kunstinteressierten Dame die Statuette aus der Höhle in Ryloth. Dann finden sie heraus, dass Wex und Orpa Vio mit der Glücksritter am nächsten Tag ebenfalls in Stock Trellik sein werden. Denn sie laden dort eine Fracht von Herzog Dimmock ein, welche sie dann nach Tatooine bringen werden.

Nachdem sie die Veranstaltung verlassen haben, erhalten sie bei ihrem Schiff die neuen Waffen. Ariki und Jin tauschen ihre alten Blasterpistolen gegen die neuen geonosianischen schweren Blasterpistolen aus. Danach sprechen sie kurz mit dem Bothaner Ota. Der macht sie darauf aufmerksam, dass sie Beweise für Herzog Dimmock brauchen. Als solche dienen aber die Nachrichten, die sie bei Drombb auf Ryloth gefunden haben. Wenn alles glatt geht und Dimmock sie nach Tatooine bringt, dann sollen sie in Teemos Palast ebenfalls nach Beweisen für Teemos Machenschaften suchen. Denn alles könnte ihnen helfen, nicht dass sie nach Teemos Tod vielleicht von Jabbas Schergen verfolgt werden. Die Hutten sind zwar nicht besonders familiär, aber einen Angriff auf einen von ihnen lassen sie meist nicht ungestraft durchgehen. Sobald Teemo tot ist, kann Ota auf die Auftragsdaten zugreifen und den Steckbrief mit erledigt markieren – außerdem kann er dafür sorgen, dass die Prämie der Gruppe ausbezahlt wird.

Am nächsten Morgen fliegen sie nach Stock Trellik und werden dort vor den Herzog geführt. Jin erklärt ihm kurz und bündig die Situation: Teemo der Hutte will in die Droidenproduktion einsteigen. Wenn Herzog Dimmock ihm Material verkauft, baut er sich somit einen Konkurrenten auf. Außerdem hat Teemo keinen Respekt für die Geonosianer, was er durch den Mord an Sivor durch einen verhassten Kubaz bewiesen hat. Jin zeigt ihm auch die Nachrichten von Drommbb an Thwheek. Der Herzog will sich eigentlich nicht in irgendwelche Intrigen einmischen, doch einen neuen Konkurrenten braucht er auch nicht. Damit kein Verdacht auf ihn fällt, erlaubt er der Gruppe am Nachmittag die Glücksritter zu stürmen. Er wird nur drei Wachen an der Landebucht postieren.

Das alles hat dann auch gut geklappt. Sie haben ein Zeichen bekommen und stürmten dann die Landebucht. Die drei Wachen hatten keine Chance. Wex und Orpa waren eingeweiht und so konnte die Glücksritter mit Fracht und Passagieren starten. Bald darauf landen sie in Mos Shoota und die Gefährten verstecken sich in Transportkisten. So kommen sie ungesehen in den Palast.

In Teemos Palast trifft Ariki auf Leri, die ebenfalls recht unglücklich mit ihrer Arbeit für Teemo ist – eine Geschichte, die die Gefährten ja kennen. So wird Leri kurzerhand rekrutiert. Gemeinsam stürmen sie den Kontrollraum und die Techniker dort sind zuerst eingeschüchtert und nach einer aufbauenden Rede von Lox sogar auf Seiten der Gefährten. Es werden Alarmanlagen ausgeschalten, Tore verriegelt und nach Beweisen gesucht. Das alles funktioniert ohne Probleme.

Dann gehen die Gefährten weiter vor und erledigen die Wachen so schnell, dass niemand was mitbekommt. Und dann stehen sie in Teemos Partyraum. Eine Musikgruppe spielt, Gäste sitzen an Tischen rund um die kleine Arena, welche in der Mitte liegt. Teemo sieht die Ankömmlinge und heißt die Verlorenen willkommen, aber natürlich müsse man sie bestrafen.

Der darauffolgende Kampf ist sehr kurz. Taia schießt auf Teemo und Jin greift ihn mit dem Lichtschwert an. Die anderen kümmern sich inzwischen um die Wachen. Teemo kämpft zuerst mit einer Blasterpistole, wendet sich dann aber mit einer Vibroaxt Jin zu, die er als große Gefahr erachtet, denn schon ihr erster Angriff hat sehr geschmerzt. Doch das Glück ist auf Seiten der Gefährten, denn anstatt Jin zu spalten, rutscht ihm die Waffe aus der Hand. Die Wachen fallen und alle Gefährten konzentrieren sich auf Teemo, bis der schließlich zerschossen und zerstückelt stirbt.

Die Gäste haben sich in die Separees geflüchtet und aus einem dieser Verstecke heraus wird Lox angeschossen. Ariki verabreicht ihr ein Stimpack und die Ärztin erholt sich rasch wieder. Der Schütze entpuppt sich als der Kubaz Thwheek. Dieses Mal entkommt er den Gefährten aber nicht und plötzlich ist es ruhig im Palast.

Die Gefährten sammeln wertvolles, vertreiben ehemalige Angestellte und Gäste und durchsuchen noch einmal die Computer nach Beweisen für Teemos Machenschaften. Sie entdecken sogar Beweise über einen Spion, den Teemo bei seinem Verwandten Jabba eingeschleust hat.

Logbuch  007; Tatooine Geonosis – Ryloth

Außerdem füllen sie zwei Datapads voll mit Informationen über Teemos Kontakte und Machenschaften. Sie sind sich sicher, dass die noch einmal nützlich sein können. Dann werden alle Aufzeichnungen der Überwachungssysteme im Palast auf Jins Wunsch hin gelöscht. Sie möchte nicht, dass dem Imperium eine Aufzeichnung in die Hände fällt, wo sie mit einem Lichtschwert in der Hand den Hutten filetiert.

Noch einmal durchsuchen sie kurz den Palast. Sie nehmen einen Protokolldroiden und einen großen Kochdroiden mit. Vragen findet in der Werkstatt noch einige schöne Droidenbauteile, die ebenfalls eingepackt werden. Inzwischen haben Wex und Orpa die Ladung wieder zurück in die Glücksritter gebracht. Die beiden Frachter Piloten warten nur mehr auf die Gefährten, die schließlich auch vollbeladen daherkommen. Doch in der Landebucht entdecken sie noch etwas: das reparierte Schiff von Thwheek – die „Dünenechse“. Spontan entscheiden sie, dieses auch mitzunehmen, denn der ehemalige Besitzer braucht es nicht mehr.

So fliegen sie zurück nach Geonosis. Der Flug verläuft ereignislos. Sie entspannen, reden über die Zukunft und holen sich die Kontaktdaten von Orpa und Wex. In Geonosis verabschieden sie sich von den beiden lebenslustigen jungen Leuten und fliegen mit ihrem Schiff und der Dünenechse nach Ryloth.

Nyn empfängt die Gefährten und bietet ihnen Quartiere in ihrer geheimen Basis an. Dort geben die Gefährten Nyn die versprochenen Waffen und bieten ihr auch noch die anderen erbeuteten Waffen an. Für weitere 6000 Credits kauft Nyn diese. Außerdem verkaufen sie den Kochdroiden für 3000 Credits, weil der zu groß ist. Sie wollen sich da einen kleineren zulegen. Schließlich kontaktieren sie den Bothaner Ota und übermitteln ihm auch die Beweise, welche sie gefunden haben. Der verspricht ihnen das Kopfgeld gleich zu überweisen und einige Tage später erhalten die Gefährten wirklich die 50000 Prämie für die Tötung von Jin, Ariki, Vragen, Lox und Taia. Nun, da sie offiziell tot sind, brauchen sie neue Identitäten.

Sie entschließen sich mit einem neuen Schiff zu beginnen. Für 80000 Credits verkaufen sie die Silver Eagle und die Dünenechse. Dann beginnt mit Hilfe von Nyn und Ota die Suche nach einem neuen gebrauchten Schiff. Schließlich finden sie einen YT-2400 Frachter in gutem Zustand für 65000 Credits. Den kaufen sie und lassen ihn dann sofort modifizieren. Es werden zwei neue Waffensysteme und ein Schildgenerator eingebaut. Außerdem bekommt das Schiff neue verbesserte Manövrierdüsen. Da sie auch in Zukunft nicht unbedingt immer ganz legale Geschäfte machen wollen, bauen sie noch Schmugglerverstecke in ihren Frachter ein. Damit hat ihr Frachter nun gute Waffen, ein gutes Schild, verbesserte Manövrierfähigkeiten und eben einige Geheimverstecke. Der Frachter bietet Platz für Pilot, Co-Pilot und 6 Passagiere. Sie sind zu fünft, mit den drei Droiden zu acht. Vragen hat sich aus allen gefundenen Bauteilen in den Tagen auf Ryloth noch einen R3-Astromechdroiden gebastelt. Er nennt ihn „R3-Shadow“. Somit haben sie keinen Platz mehr für Passagiere, aber da sie eigentlich ja nur Fracht transportieren wollen, stört sie das nicht wirklich.

Als dies alles erledigt ist, überlegen sie noch eine Weile wie sie das Schiff nennen sollen. Sie entscheiden sich schließlich für „Firefly“.

Nach zwei Wochen auf Ryloth ist die Firefly einsatzbereit. Bis dahin haben die Gefährten sich natürlich mit allem möglichen beschäftigt. So wurde Jin übermütig und hat ihre mentalen Kräfte gegen ihre Freunde eingesetzt: Vragen hat sie kurzfristig vergessen lassen wo sein Droide ist und Taia hat sie davon überzeugt, Jin beim Armdrücken gewinnen zu lassen. Ihre Späße wurden von ihren Gefährten nicht besonders gut aufgefasst und so hat sie damit wieder aufgehört. Stattdessen hat sie in einem leeren Lagerraum mit dem Lichtschwert trainiert.

Am Ende der zwei Wochen bietet Nyn ihnen eine Schmuggelmission an und so steigen die Gefährten in das gefährliche Geschäft der Schmuggler ein. Bevor sie aber aufbrechen, müssen sie eines noch überdenken: Sie sind offiziell tot, deswegen brauchen sie neue Identitäten.

Ganorath

Logbuch  008; Ryloth – Ganorath

Schließlich waren die Gefährten bereit für ihren ersten offiziellen Auftrag. Und diesen lieferte ihnen Nyn auch gleich: Sie sollen Handelsware und Ryl-Spice nach Ganorath zu einer Kundin von Nyn bringen. Die Handelswaren sind der offizielle Teil, das Ryl-Spice soll in den Schmugglerverstecken des Schiffs transportiert werden. Nyn befürchtet, dass auf dem Zielplaneten irgendwas nicht stimmt, denn ihr Kontakt dort hat nichts mehr von sich hören lassen. Sie bittet die Gefährten mal nach dem Rechten zu sehen und zahlt ihnen sogar die Belohnung von 10000 Credits im Voraus aus.

Der Flug nach Ganorath dauert drei Wochen. In dieser Zeit haben die Gefährten unterschiedliche Beschäftigungen gefunden. Lox hat sich medizinisch fortgebildet und trainiert ihre Redegewandtheit und Führungskraft vor einem Spiegel. Taia trainiert recht viel, bringt Jin ein wenig das Fliegen bei und spielt mit Vragen Schach. Vragen erweitert sein Wissen über Computertechnologie. Ariki trainiert seine Geschicklichkeit und schaut Jin beim Training mit dem Lichtschwert zu.

Jin und Ariki informieren sich auch über den Planeten Ganorath, der ihnen bisher unbekannt war. Das ist ein Dschungelplanet mit riesigen Bäumen und gewaltigen Bergmassiven. Bewohnt wird der Planet von grünhäutigen, sehr großen und schlanken Humanoiden Wesen, die sich Hamati nennen. Außerdem gibt es einige saurierähnliche Nutz- und Reittiere auf dem Planeten. So werden Flugechsen für Reisen verwendet und im Dschungel muss man immer auf raptorähnliche gefährliche Jäger achten. Die Hamati sind eher zurückgezogen und besitzen relativ wenig Technik. Sie exportieren ein sehr starkes und seltenes Harz und kaufen damit die wenigen Güter, die sie von anderen Welten importieren, darunter auch das Ryl-Spice. Diese Droge hat auf die Hamati eine stärkende Wirkung, aber erzeugt keine Sucht. Somit dient es ihnen auch als eine Art Heilmittel.

Schließlich erreichen sie den Planeten und erleben gleich eine böse Überraschung. Dort im Orbit sehen sie einen imperialen Sternenzerstörer. Der funkt sie auch gleich an. Jin übernimmt das Funkgerät und redet freundlich mit dem imperialen Funker. Sie seien der freie Frachter „Firefly“ und bringen technische Geräte, medizinische Güter und Kleidung nach Ganorath. Vier Tie-Fighter eskortieren die Firefly zu einer Landebucht, wo ein imperialer Commander mit 6 Sturmtrupplern eine Inspektion des Schiffes und der Fracht vornehmen muss. Zum ersten Mal werden ihre gefälschten Identitäten auf den Prüfstein gelegt. Doch alles geht gut. Jin gibt sich überaus imperiumfreundlich und lädt den Commander auf einen Kaffee ein, während die Sturmtruppen das Schiff und die Fracht untersuchen. Von dem Offizier erfahren sie, dass der Planet Ganorath seit kurzem unter „Imperialem Schutz“ steht, aber dass es einige Widerständler draußen im Dschungel gäbe. Er vermutet, dass auch die Kontaktperson der Gruppe vielleicht zu denen gehört, Jin kann ihn aber von ihrer Treue zum Imperium überzeugen. Der Offizier bietet dann sogar an, der Gruppe Fahrzeuge zu leihen, falls sie ihre Ware in den Dschungel bringen wollen.

Später gehen die Gefährten in eine Kantina und fragen den Wirt dort nach ihrem Kontakt. Der gibt zwar zu Beryna zu kennen, vertraut den Gefährten aber nicht wirklich. Dennoch wird ein geheimes Treffen in der Nacht vereinbart.

Dort verhandelt Jin mit dem Wirt der Kantina, Barus, doch sie kann den Hamati nicht von ihren guten Absichten überzeugen. Da meint Taia, dass man ihm sagen sollte, was die Gruppe an Ware transportiert. Jin geht das Risiko ein und erzählt vom Ryl-Spice. Barus ändert sofort seine Meinung, denn das Ryl-Spice könnte einigen Mitgliedern seines Volkes eine große Hilfe sein. Denn viele von ihnen leiden stark unter der Härte des Imperiums. Beim weiteren Gespräch wird die Vermutung aufgeworfen, dass der Commander nur Dschungelfahrzeuge verleiht, weil er hofft, dass ihn das zu den Widerständlern führt. Und Beryna gehört zu diesen Widerständlern. Somit wird vereinbart, dass Jin die Fahrzeuge ausleiht, Vragen die Peilsender ausbaut und Barus mit diesen das Imperium an der Nase herumführt. Barus bekommt für seine Hilfe einen kleinen Anteil vom Ryl-Spice.

Am nächsten Tag läuft alles glatt. Der Commander stellt drei Dschungelfahrzeuge zur Verfügung und schickt sogar Arbeiter, die beim Umladen der Fracht helfen. Das Ryl-Spice verladen die Gefährten dann heimlich. Vragen findet die Transponder und baut sie aus, ohne einen Alarm auszulösen. Nachts werden diese an Barus übergeben und auch das Spice.

Dann brechen sie am nächsten Tag auf. Taia, Lox und Vragen lenken die Fahrzeuge, Sie müssen einmal einen Fluss überqueren, doch das geht recht einfach, nachdem Ariki mal etwas flussaufwärts geschwommen ist und dort eine Art Furt entdeckt hat. Sie übernachten in den Fahrzeugen. Das ist zwar unbequem, aber sicher. Außerdem werden sie drinnen nicht von den Insekten aufgefressen, die überall herumschwirren. Von den gefährlichen Raubtieren sehen sie erst einmal nichts.

Am nächsten Tag sehen sie tiefe Krallenspuren in einem Baum. Das Wesen muss einem Rankor ähneln, um solche Spuren zu hinterlassen. Sie fahren vorsichtig weiter und kommen abends zu einem felsigen, zerklüfteten Gebiet mit vielen Schluchten. Sie bleiben genau am Beginn dieses Gebietes stehen und schlafen wieder in den Fahrzeugen. In der Nacht hören sie furchterregende Geräusche aus dem Gebiet vor ihnen, doch nichts nähert sich ihnen.

Logbuch  009; Ganorath

Am Morgen fahren sie in das neue Terrain. Bald schon müssen sie durch eine enge Schlucht. Dort können sie nur hintereinander fahren und plötzlich fällt vom oberen Rand etwas herunter und landet genau vor Jin und Taia im ersten Fahrzeug. Dort vor ihnen liegt ein toter Saurier. Er ist knapp fünf Meter groß und erinnert an einen Raptor. Das tote Wesen liegt im Weg und sie können nicht darüber fahren mit ihren Fahrzeugen. So beginnt ein umständliches Abschleppmanöver, weil sie zuerst umdrehen müssen, was in der Schlucht aber nicht möglich ist. Also müssen sie zurücksetzen, umdrehen, rückwärts reinfahren, das Abschleppseil am Wesen fixieren und es nach hinten aus der engen Schlucht rausziehen. Beinahe wäre das Manöver gescheitert, denn hinter ihnen taucht plötzlich ein weitaus größeres Monster auf. Doch sie entkommen und das große Monster frisst das liegengelassene kleinere Monster.

Bald darauf kommen sie aus dem gebirgigen Terrain wieder heraus. Sie sind etwas höher und erblicken unter sich ein Tal voller Dschungel. Wolken hängen sehr tief über dem Tal. Überall im Dichten Urwald ragen massive Felspfeiler in den Himmel. Diese Felsen verschwinden in den Wolken. Laut ihren Informationen sollten sie dort vor sich irgendwo Beryna finden.

Bald darauf bemerken sie, dass sie mit ihren Fahrzeugen nicht durch diesen dichten Dschungel kommen. So stellen sie ihre Fahrzeuge ab und tarnen sie. Jin ist etwas enttäuscht, weil sie der Meinung ist, dass man die Fahrzeuge mit Tarnfarbe bemalen sollte, aber niemand hat Tarnfarbe dabei. Sie packen ihre Dschungelausrüstung in ihre Rucksäcke, dazu packen sie zwei Kilogramm Ryl-Spice ein und gehen zu Fuß weiter. Ariki und Jin müssen hin und wieder mit ihren Waffen das Unterholz etwas lichten, damit sie weiterkommen. Nach einiger Zeit hören sie vor sich das Summen unzähliger Insekten. Auf Jins Wunsch hin umrunden sie dieses Geräusch.

Später entscheiden sie sich nach einem Felsen Ausschau zu halten, jedoch sehen sie nicht weit in dem Urwald. Deshalb soll Vragen, der ja ein Lazat ist, auf einen Baum klettern. Er und auch die anderen staunen nicht schlecht als Ariki aus dem Stand einige Meter hoch auf einen niedrigen Ast des Baumes springt. Während Vragen weiter nach oben klettert, springt Ariki wieder hinunter. Die drei Frauen schauen ihn fragend an.

Da berichtet Ariki, dass er einst ein Jedi-Padawan war. Er machte die Spionageausbildung und war deswegen nicht in den Verzeichnissen gelistet. So wurde er auch nicht zum Ziel bei der systematischen Auslöschung der Jedis. Seit diesem Tag blieb er in den Schatten verborgen. Er fragt dann, woher Jin ihr Lichtschwert hat und auch sie berichtet etwas über ihre Vergangenheit. Ihre Mutter und Tante waren Jedis. Ihre Mutter verließ den Orden aber um zu heiraten. Sie hat ihrer Tochter viel beigebracht, unter anderem den Kampf mit dem Lichtschwert. Jins Tante ist damals bei der Auslöschung der Jedis gestorben. Schließlich überwindet sich Ariki und fragt Jin, ob sie ihn im Lichtschwertkampf unterrichtet. Jin überlegt, doch Taia stupst sie an. Jin sagt ja und nennt Ariki von da an „Padawan Frosch“. Ihrer Meinung nach ist das ein Fortschritt, denn bisher hatte sie Ariki „Tentakel“ genannt.

Als Vragen wieder herabkommt, erhält er eine Kurzform von den beiden Geschichten. Er wirkt etwas verwirrt und führt die Gefährten in Richtung eines Felsens. Auf dem Weg fühlt Jin, dass sie sich einem Ort der Macht nähern. Ariki ist besorgt, doch Jin spürt nichts Dunkles. Bald darauf stoßen sie auf vier Raptoren, die zwei schweineähnliche Tiere angegriffen haben. Die Raptoren betrachten auch die Gefährten als Beute, doch da haben sie sich getäuscht. Rasch sind die Raptoren erledigt. Für die Schweine kam aber jede Hilfe zu spät. Bald darauf kommen sie zum Felsen und Lox entdeckt eine Nische, die sie als Lagerplatz verwenden können. Dort verbringen sie eine ruhige ereignislose Nacht.

Am nächsten Morgen klettert Vragen auf den Felsen, um sich umzuschauen. Gerade als er wieder heruntergekommen ist, bemerken die Gefährten, dass sich etwas nähert. Sie entdecken ein riesiges Monster – so eines wie das, was am Vortag den Riesenraptor gefressen hat. Gegen so eine Bestie wollen sie nicht kämpfen und deswegen fliehen sie. Doch das Untier entdeckt sie und holt sie ein. Nur Vragen schafft es kletternd sich außer Reichweite der Bestie zu bringen.

Der erste Ansturm wirft Ariki meterweit zurück und bricht ihm beinahe alle Knochen. Jin springt mit leuchtender Lichtschwertklinge zwischen Ariki und das Monster und versucht dessen Aufmerksamkeit auf sich zu lenken bis Ariki wieder auf den Beinen ist. Lox, Taia und Vragen schießen auf das Vieh, doch scheint es als würden ihre Schüsse nicht allzu viel anrichten. Plötzlich kommen zwei Flugechsen aus dem Himmel gestürzt. Auf ihrem Rücken sind Hamati in Jumpsuits. Diese springen von den Echsen und fliegen mit langen Lanzen in den Händen direkt auf das Monster zu. Sie rammen beide ihre Lanzen tief in die Bestie und auch die Flugechsen reißen mit ihren Krallen im Vorbeifliegen tiefe Wunden. Aber so schnell ist die Bestie nicht besiegt. Es wendet sich der neuen Bedrohung zu und zertrampelt einen der beiden Hamati. Das Monster hat Jin den Rücken zugewendet und diese greift nun mit dem Lichtschwert an. Mit einer glücklichen und mächtigen Dreier-Kombination von Hieben trennt sie dem Monster ein Bein ab und hat dabei auch eine gewaltige Ader geöffnet. Der Blutverlust zeigt sofort Wirkung. Noch bevor es sich auf Jin stürzen kann, bricht die Kreatur zusammen und stirbt. Jin dreht sich – vollkommen blutüberströmt – zu Ariki um und meint „Pass das nächste Mal besser auf.“.

Der überlebende Hamati stellt sich als Soru vor. Von ihm erfahren sie, dass sie am richtigen Ort sind. Er kann sie zu Beryna bringen.

Logbuch  010; Ganorath

Sorus Flugechse stößt auf sein Kommando hin einige laute Rufe aus und kurz darauf kommen andere Hamati auf Flugechsen. Unter ihnen ist auch ihr Anführer namens Careese. Er lädt die Gefährten ein, mit nach oben auf den Felsen zu kommen. Vorher reinigt sich Jin aber noch in einer nahen Quelle und Arikis Verletzungen werden von Lox versorgt.

Danach fliegen sie hoch in die Wolken. Dort oben, versteckt in den Nebelwolken, sind Räume und Plattformen am Felsen und dort treffen die Gefährten auf Beryna. Sie erzählen ihr von Nyn und dem Ryl-Spice. Nachdem die Gruppe zu essen bekommen hat, reden sie mit Beryna und Careese. Es stellt sich heraus, dass auf diesem Felsen sich ungefähr 200 Hamati vor dem Imperium verstecken. Der Glaube der Hamati – ihr „Pfad“ – verbietet ihnen den Kampf gegen das Imperium und so verharren sie auf ihrem Felsen und hoffen, dass sich etwas ändert. Careese hat sogar schon über Verhandlungen mit dem Imperium nachgedacht, doch ihm fiel nichts sinnvolles ein. Die Gruppe versucht in den Hamati den Kampfeswillen, den Willen zum Widerstand zu wecken, doch stoßen sie da bei Beryna und Careese auf taube Ohren. Ihr Weg sei einer des Friedens und ihr Leben soll im Einklang mit der Natur geführt werden. Kampf störe diesen Einklang.

Aber die beiden erzählen der Gruppe von einem anderen Felsen, wo ungefähr 400 Hamati eine Art Widerstand aufgebaut haben. Aber auch diese sind keine großen Kämpfer und sich des Kampfes nicht absolut sicher. Die Gefährten wollen aber mit den Anführern auf dem anderen Felsen reden und sollen am nächsten Tag dorthin gebracht werden. Dann fliegen Jin und Lox mit zwei Hamati zu den Fahrzeugen und holen das Ryl-Spice.

Die Gruppe erhält Unterkünfte, sie werden aber darauf hingewiesen in den ihnen zugewiesenen Bereichen zu bleiben. Offenbar haben die Hamati einige Geheimnisse. Genau das bestätigt Beryna dann auch beim Frühstück. Und nicht nur das: Die Hamati wollen, dass die Gruppe eine Prüfung ablegt, wie sie junge Hamati ablegen, damit sie diesen Geheimnissen und der Gemeinschaft der Hamati näherkommen können.

Die Gefährten sind gar nicht begeistert. Sie sollen eine Prüfung ablegen, damit sie den Einheimischen helfen dürfen, obwohl diese sich eigentlich nicht helfen lassen wollen, bzw. nicht wirklich bereit sind, gegen das Imperium vorzugehen. Der Gruppe ist das Risiko zu groß, dass sie dann plötzlich alleine gegen das Imperium stehen. Außerdem haben sie auch nicht ewig Zeit, denn sie müssen ja auch noch die geliehenen Fahrzeuge zurückbringen. Keiner von ihnen ist ein Freund des Imperiums, aber sie sehen keine Möglichkeit sich hier auf Ganorath erfolgreich mit dem Imperium anzulegen. So lehnen sie schließlich ab und fahren zurück in die Stadt. Lox bekommt zum Abschied noch etwas von der mächtigen Heilsalbe der Hamati. Jin spürt, dass die Macht in dieser Salbe wirkt, genauso wie unten in der Quelle und sie spürt auch die natürliche Verbindung der Hamati mit ihrer Umwelt. Beryna deutet sogar an, dass sie und Ariki etwas lernen könnten, doch Jin ist das ganze viel zu wage.

Zwei Tage später sind sie zurück in der Hauptstadt. Der imperiale Commander ist unglücklich über die sabotierten Peilsender, kann ihnen jedoch nichts nachweisen. Jin stellt sich dabei einerseits dumm, andererseits kooperativ. Sie sind mehrere Tage durch den Dschungel gefahren, wurden von Raptoren angegriffen und hätten keine Hamati gefunden. Deswegen kehren sie ja auch mit allen Waren wieder zurück. Diese Waren müssen sie dem Imperium dann als Bezahlung für die Reparatur der Fahrzeuge (Transponder wieder einbauen und eine Seilwinde richten) überlassen. Auch hier zeigt sich Jin überraschend kooperativ und es funktioniert. Durch die Vorbereitung und die Absprache der Gruppe ging alles gut und kurz darauf sind sie auf dem Rückflug nach Ryloth.

Beim Rückflug beschäftigen sie sich alle wieder mit unterschiedlichsten Dingen. Vragen bastelt, Ariki bildet sich über Computertechnik fort, Lox trainiert ihre Aufmerksamkeit, Jin übt sich in der Macht. Taia trainiert ein wenig den bewaffneten Nahkampf und verwendet Vragen als Sparringspartner und Ariki bekommt seine ersten Trainingsstunden im Lichtschwertkampf.

Zurück auf Ryloth erzählen sie Nyn von der Situation auf Ganorath, übergeben ihr eine Nachricht von Beryna und fragen nach neuen Jobs. Bis sie neue Arbeit haben, quartieren sie sich in einem guten Hotel ein und genießen die Ruhe.

Logbuch  011; Bespin

Nach einigen Tagen Ruhe tritt Nyn an sie heran. Sie hat einen neuen Auftrag, bzw. kann ihnen einen neuen Auftrag vermitteln. Auf Bespin will ein gewisser Kavin Rel Alkohol schmuggeln lassen. Er kommt für alle Spesen auf (inklusive Frachtgleiter) und zahlt 10000 Credits. Bei dieser Summe stimmt die Gruppe zu, auch wenn sie das Ziel der Lieferung erst auf Bespin erfahren werden.

Der Flug verläuft ereignislos und sie gönnen sich in Cloud City noch ein sehr nobles Essen in einer der obersten Ebenen. Bespin ist ein Gasplanet und hat drei Wolkenstädte. Die größte – Cloud City – ist neben dem Gas Abbau auch noch als hochpreisiges Ausflugsziel bekannt. Und so genießen auch Jin, Ariki und Vragen ein wenig diesen Luxus. Lox ist auf Ryloth geblieben, weil sie andere Dinge zu erledigen hat und Taia blieb vorerst am Schiff, weil sie den Mannschaften in der Landebucht nicht vertraut.

Nach dem Essen fliegen die drei zum angegebenen Lagerhaus und treffen dort auf ihren Auftraggeber Kavin Rel. Doch bevor er ihnen das Ziel der Fracht oder sonst irgendwelche Infos geben kann, wird er plötzlich erschossen und die Gefährten angegriffen. Ein Scharfschütze und mehrere Söldner attackieren sie und Jin wird dabei zweimal schwer getroffen. Sie zieht sich zurück und injiziert sich gleich zwei Stimpacks während Vragen und Ariki die Angreifer unter Beschuss nehmen. Sie schaffen es den Scharfschützen auszuschalten. Dann stürmt Jin mit gezogenem Lichtschwert den Feinden entgegen und schnell wendet sich das Blatt zu Gunsten der Gruppe. Die Söldner kämpfen bis zum letzten Atemzug und werden alle vernichtet.

Der Kampf hat die Sicherheitsleute von Cloud City auf den Plan gerufen und die stürmen das Lagerhaus. Jin kann gerade noch ihr Lichtschwert verstecken, dann wird sie auch schon festgenommen. Auch Vragen und Ariki werden festgesetzt. Jin will protestieren, doch niemand hört ihr zu. Die Sicherheitsleute öffnen die Frachtcontainer – die den Alkohol enthalten sollten – und entdecken eine gewaltige Ladung von Glitzer-Stim, einer schwer illegalen Droge. Den Gefährten wird sofort klar, dass sie hier tief in etwas hineingeraten sind, von dem sie keine Ahnung haben.

Sie sitzen etwas später in einem Verhörzimmer und ein Sektorranger namens Marek Quay macht den Gefährten ihre ungünstige Lage sehr klar. Doch irgendwas ist faul und schon bald rückt der Sektorranger mit der Sprache heraus. Er ist schon länger einem Drogenring auf der Spur und konnte endlich eine Lieferung verfolgen. Er wollte der Lieferung bis zum Endpunkt folgen, doch durch den Angriff wurde die Kette unterbrochen und er steht jetzt zwar mit der Ladung aber ohne Zeugen oder Schuldige da. Er bietet der Gruppe einen Handel an: Sie sollen herausfinden wer die Angreifer waren, sie sollen herausfinden wohin die Lieferung gehen sollte und sie sollen die Sendung weitertransportieren und dem Ranger helfen die Hintermänner zu erwischen. Dafür wird er sie aus den Akten löschen. Natürlich stimmt die Gruppe zu.

Und so stehen sie einige Stunden später wieder im Lagerhaus, wo nichts verändert worden war. Sie durchsuchen und plündern die Leichen: bei Rel finden sie nichts, doch die Söldner haben alle eine Tätowierung, die ihnen aber nichts sagt. Dann verschaffen sie sich Zutritt zu Rels Wohnung. Er wohnt in einem Apartmenthaus und Jin überlistet den Wachmann und Vragen überlistet das Sicherheitsschloss. Drinnen finden sie einige Datapads, etwas Geld und viel Müll. Rel war nicht der ordentlichste. Doch zum Glück hat er auch nicht seine Nachrichten aufgeräumt und so finden die Gefährten folgende Nachrichten und Informationen:

  • Ein Toydorianer namens Weeko Neeks deutet wiederholt auf die Wichtigkeit der Sendung hin und dass diese ja pünktlich ankommen muss, sonst wäre sein Boss sehr unglücklich.
  • Liefertermin für die Sendung ist in sieben Tagen auf dem Planeten Vanqor. Weeko Neeks wird die Sendung entgegennehmen.
  • Kavin Rel hat Drohbriefe bekommen, die ihm den Tod versprechen, wenn er nicht den Kontakt zu Weeko Neeks abbricht. Die Drohbriefe sind anonym.
  • Rel hat einen Detektiv beauftragt und der fand heraus, dass die Drohbriefe von einem öffentlichen Terminal in Cloud City von einem User namens „Stim“ gesendet wurden.

Danach kehren sie zum Schiff zurück und kontaktieren den Ranger und erzählen ihm alles was sie herausgefunden haben. Er kann die Söldner als Mitglieder der Söldnereinheit „Bruderschaft Mortalis“ identifizieren. Diese sind für ihre sehr harte Bestrafung bei Versagen bekannt. Wer bei einem Auftrag versagt, sollte besser tot sein, denn ansonsten wird er zum Beispiel lebendig gekocht. Außerdem kennt Marek Quay den Namen des Toydorianers. Dieser arbeitet für den bekannten Waffenhändler Muraga den Hutten. Jin fragt sich was die Hutten denn gerade haben, dass sie der Reihe nach ins Drogengeschäft einsteigen wollen.

Sie vereinbaren, dass Ariki die Systeme der Ranger nutzen darf, um im Holonet nach weiteren Informationen zu suchen. Vor allem wollen sie wissen was die Bruderschaft Mortalis mit dem Drogenring zu tun hat. Die Fracht kann auf einem getarnten Deck am nächsten Tag verladen werden. Danach sollen die Gefährten nach Vanqor aufbrechen.

Logbuch  012; Bespin

Am nächsten Tag suchen Vragen und Ariki nach Informationen über die Bruderschaft Mortalis. Sie haben vom Sektor-Ranger einige Zugänge bekommen und suchen auch im öffentlichen Netz, bzw. hacken sich in private Netzwerke. Dazu verwenden sie einen öffentlichen Terminal und Taia passt auf, dass sie niemand stört. Inzwischen geht Jin shoppen. Gerade als sie ein neues Kleid ausprobiert finden die anderen heraus, dass ein Unterhändler für die Bruderschaft Mortalis in der „Skifter-Bar“ in den unteren Ebenen von Cloud City zu finden sei. Dieser Pit Duall scheint die Aktivitäten der Bruderschaft in Cloud City zu leiten. Die Gefährten sprechen über Comlinks untereinander, doch sie haben keine gute Idee, wie sie den Kontakt zu diesem Pit Duall aufbauen sollen. Sich als Waffenhändler auszugeben, würde vermutlich nur funktionieren, wenn sie Jins Lichtschwert anbieten, doch davon hält die Twi’lek absolut nichts. Aber sie beschließen sich die Bar am Abend anzuschauen.

Und das tun sie auch. Überraschenderweise wird die Bar von zwei Bewaffneten bewacht, die darauf hinweisen, dass große Waffen an der Garderobe abgegeben werden müssen. Taia und Vragen tun das dann auch und geben ihre Gewehre dort ab. Jin erregt in ihrem teuren neuen Kleid einiges an Aufmerksamkeit. Doch das hilft ihr auch nicht besonders weiter. Die Gruppe entdeckt zwar Pit Duall, kommt aber nicht an ihn ran. Der Unterhändler scheint gerade in einem Gespräch mit anderen Leuten zu sein und 6 Bewaffnete schirmen ihn ab. Er ist ein Nautulaner und Ariki versucht ihn darauf anzusprechen. Pit blickt kurz auf, ignoriert dann aber den einzigen anderen Nautulaner in der Bar.

Taia und Jin versuchen die Sabacc-Spieler etwas auszuhorchen. Taia spielt und Jin betört, doch das endet, als einer der anderen Spieler Taia Falschspiel vorwirft. Die Situation kann friedlich gelöst werden, doch Informationen haben sie keine erhalten. Auch Vragen und Ariki haben nicht mehr Erfolg und so ziehen die Gefährten wieder ab. Sie entschließen sich, sofort nach Vanqor aufzubrechen. Und so können sie zwei Stunden später in einer unteren Ladebucht die zwei Container mit Glitzer-Stim aufladen.

Da kommen plötzlich drei große Männer daher. Sie sind in Kampfanzüge gekleidet, mit Gewehren und Vibro-Messern bewaffnet und haben seltsame Schläuche am Körper. In diesen Schläuchen rinnen Flüssigkeiten. Als sie die Gefährten entdecken, betätigen sie einen Knopf und mehr Flüssigkeit geht von kleinen Tanks in ihren Körper. Die drei Männer wachsen und werden muskulöser und vermutlich auch gefährlicher. Diese nun mit Drogen voll aufgebauten Typen greifen die Gefährten an.

Der folgende Kampf ist hart. Die Gefährten sind zwar zahlenmäßig den Gegnern überlegen, doch die sind ausgezeichnete Kämpfer und können aufgrund ihrer Injektionen und Kampfanzüge sehr viel Schaden wegstecken. Alle vier werden mitunter schwer verletzt, vor allem Taia und Ariki erwischt es schwer. Taia kann eines ihrer Beine nicht mehr belasten und Ariki geht mit vielen schweren Treffern zu Boden. Vragen stabilisiert und weckt ihn dann mit einem Stimpack wieder auf, aber es war knapp. Schließlich, schwer verletzt und am Ende ihrer Kräfte, besiegen sie die drei Angreifer. Doch ihnen bleibt keine Zeit zum Luftholen, denn schon hämmert irgendwer gegen die Tore der Ladebucht.

Logbuch  013; Vanqor

Zu ihrer Erleichterung ist es aber nur der Sektor-Ranger Marek Quay, der nach dem Rechten sehen wollte. Er ist sehr überrascht über die Angreifer und verspricht Informationen über diese zu besorgen. Außerdem lässt er die Gefährten sehr gut medizinisch versorgen. Die Ärztin verordnet ihnen dann Ruhe. Zum Glück haben sie einen fünftägigen Flug vor sich. Bevor es losgeht, erinnert sie der Ranger noch daran, dass er sie in der Hand hat. Jin reagiert darauf sehr verärgert und lässt den Ranger einfach stehen.

Ihr Ärger verraucht in den nächsten Tagen ein wenig. Sie unterrichtet Ariki in der Theorie des Lichtschwerkampfes und Ariki bekocht sie dafür. Vragen bastelt ein wenig in seiner Werkstatt. Außerdem informieren sie sich über den Planeten Vanqor. Dieser Planet ist sehr heiß und besteht hauptsächlich aus Felswüste. Die Einwohner leben in den wenigen Dschungelgebieten. Bekannt ist der Planet für die Gundarks. Dies sind 2,5 Meter große, fellbesetzte reptilienähnliche Raubtiere, die in Rudeln jagen und sehr gefährlich sind. Die Gundark-jagd scheint ein Hobby für Reiche zu sein, denn eine Jahres-Jagdlizenz dafür kostet 150000 Credits. Einmal im Jahr dürfen Jäger Teams sich bei der Jagd messen. Der Sieger dieses Wettbewerbs bekommt so eine Jahres-Jagdlizenz geschenkt. Gewinnen tut das Team, welches das prächtigste Exemplar gejagt hat. Letztes Jahr hat ein Team gewonnen, weil es ihnen gelang einen Gundark lebend einzufangen.

Abgesehen von diesen Wettbewerb ist der Planet sehr unauffällig. Er ist heiß, hat zwei Monde und weder wirtschaftlich noch historisch von großer Bedeutung. Das merken die Gefährten dann auch gleich als sie ankommen. Die Stadt ist in den Felsen geschlagen und überblickt ein großes Dschungelgebiet. Aber anscheinend sind sie genau rechtzeitig zum Jagdwettbewerb gekommen, denn schon der Funker begrüßt sie mit der Frage: „Zuschauer oder Teilnehmer?“. Sie melden sich erstmal als Zuschauer. Pro Person, die das Schiff verlassen will, müssen sie aber 500 Credits bezahlen. Taia entscheidet vorerst mal im Schiff zu bleiben, die anderen drei schauen sich die Stadt an. Sie erkundigen sich über die Jagd und die Tiere und erfahren so einiges.

Alles dreht sich aktuell um die Jagd. Sogar die Liegebebühr für ihr Schiff bezahlen sie in der „Jagdhütte“. Auf der „Hauptstraße“ ist viel los und man trifft auf viele Händler, die die Gunst der Stunde nutzen. Denn jeder Jäger, der teilnimmt, hat Geld. Die Teilnahme am Wettbewerb kostet 10000 Credits pro Team. Die Teams brauchen dafür auch eigene Frachtgleiter und müssen sich selber ausrüsten. Erlaubt ist viel, bei den Waffen aber nur solche die getragen werden können, also keine Fahrzeugwaffen. Details zur Jagd erfahren sie von einem hilfsbereiten Mitarbeiter in der Jagdhütte. Dieser Mann namens Marus erzählt ihnen wie die Jagd abläuft. In zwei Tagen brechen die Teams mit ihren Gleitern im Morgengrauen auf. Die Jagd geht bis zur Abenddämmerung. Die Kriterien für die Bewertung sind: Größe, Alter, Sauberkeit der Tötung. Es gibt nur einen Sieger und keinen zweiten Platz. Die Kriterien sind hinfällig, wenn ein Team einen lebenden Gundark fängt. Das ist so schwierig, dass es mit dem sofortigen Sieg belohnt wird. Aber das kam letztes Jahr zum ersten Mal vor. Da hat Jagdmeister Murro dieses Wunder vollbracht. Wie er das geschafft hat, wird nicht gesagt. Aber die Gefährten erfahren dabei, dass Murro für Moraga den Hutten jagt. Sie wissen auch, dass ihre Schmuggelware (Glitzer-Stim) genau für diesen Hutten bestimmt ist und die Lieferung spätestens übermorgen da sein müsste – also genau rechtzeitig zur Jagd.

Jin hegt den Verdacht, dass Murro den Gundark letztes Jahr mithilfe dieser Droge fangen konnte. Sie fragt nach und wird an Melina, eine Naturwissenschaftlerin verwiesen. Von der erfährt sie, dass Gundarks unglaublich widerstandsfähig sind. Gifte oder so zeigen fast keine Wirkung bei ihnen. Außerdem erfahren sie bei der Gelegenheit, dass Gundarks sehr brutal, sehr schnell und ungefähr 20x stärker als ein normaler Mensch sind. Da sie im Rudel jagen und taktisch vorgehen, gehören sie zu den gefährlichsten Raubtieren der Galaxie.

Nachdem sie die Stadt besichtigt und all diese Informationen gesammelt haben, kehren sie zum Schiff zurück. Jin kontaktiert den Ranger und fragt ihn nach Schwarzmarktpreisen von lebenden Gundarks und von Glitzer-Stim. Er wird sich schlau machen. Dann kontaktiert sie den Toydorianer Weeko Neeks, um die Details der Lieferung auszumachen. Er ist erfreut, dass sie so früh dran sind, und gibt ihnen die Adresse einer Landebucht etwas außerhalb der Stadt.

Inzwischen haben Ariki und Vragen Peilsender gebastelt und diese in der Lieferung versteckt. So machen sie sich mit ihrem Frachtgleiter auf den Weg und übergeben die Lieferung. Dort in der Landebucht steht eine schöne Luxusyacht mit großen Panoramafenstern. Drinnen sieht man einen Hutten und viele Leute. Musiker betreten gerade die Yacht. Jin redet mit Weeko Neeks etwas über die Jagd und erfährt, dass die Jagdteams untereinander keine Regeln haben und kennen. Letztes Jahr seien 11 Teams nicht zurückgekehrt. Der Frachtgleiter der Gruppe sei wohl für solche Strapazen nicht geeignet. Sie erfahren auch, dass Moraga an diesem und am nächsten Abend große Partys geben wird. Das macht er immer so vor der Jagd.

Ariki schaut sich abends noch einmal die Landebucht des Hutten an. Dort stehen nun viele luxuriöse Gleiter und die Party ist in vollem Gang. Er beobachtet das Treiben eine Weile, bevor er zu seinen Gefährten zurückkehrt. Jin hat sich inzwischen im Holonet Infos zu der Jagd angesehen. Sie fand auch ein Bild von Jagdmeister Murro (ein Rodianer) vor dem Käfig mit dem lebenden Gundark. Als ihr Ariki später von der Party erzählt, will sie da unbedingt hin. Sie kontaktiert Weeko Neeks, vermasselt das Gespräch aber voll. Der Toydorianer ist entrüstet und empört über die Anmaßung der Twi’lek und meint, dass sie die Yacht nie betreten werde. Jin ist erschüttert und geht schlafen.

Den nächsten Tag verbringen sie eher ruhig. Jin recherchiert weiter und bekommt von Marek Quay einige Zahlen. Ihr Glitzer-Stim hat einen Wert von ungefähr 40000 Credits, ein lebender Gundark bringt 15000 Credits am Schwarzmarkt. Wenn man bedenkt, dass man mit der Stimladung vielleicht 10 oder gar 20 Gundarks fangen kann, dann würde sich das Geschäft auf jeden Fall rentieren.

Ariki schaut sich nochmal die Landebucht an, doch alles ist ruhig. Vragen behält die Anzeige des Peilsenders im Auge. Doch da geschieht nichts auffälliges. Die Lieferung ist in der Yacht und seit der Einlagerung nicht mehr bewegt worden. Aber sie bemerken, dass sie der Lieferung nicht folgen können, wenn Jin recht hat. Wenn die das Glitzer-Stim für die Jagd verwenden, dann werden sie es morgen mitnehmen. Aber dahin dürfen nur die Jagdteilnehmer. Und so zahlen die Gefährten die 10000 Credits und melden sich zur Jagd an. Sie verrechnet das dem Sektor-Ranger als Spesen und der ist bereit 7000 Credits zu erstatten. Die Gefährten bereiten sich mental auf die Jagd vor. Sie wollen ganz hinten bleiben und sich nicht in die Streitereien zwischen den Jägern einmischen und sie wollen sich auf keinen Fall mit den gefährlichen Gundarks anlegen.