Star Wars

Logbuch 000; Star Wars – Auftakt im Outer Rim

Es herrscht Bürgerkrieg. Die Rebellen, die von geheimen Basen aus agieren, haben sich gerade erst formiert und versuchen nun dem Galaktischen Imperium zu trotzen. Aus vielen kleinen Widerstandszellen wurde schließlich eine richtige Rebellion. Das Imperium hat die Jagd auf die Rebellen eröffnet. Und noch immer suchen sie nach überlebenden Jedis – selbst anderthalb Jahrzehnte nach „Order 66“ noch. Davon ganz unbeeindruckt floriert das kriminelle Leben auf Tatooine. Die Hutten machen ihre üblichen Geschäfte und spielen ihre Spielchen. Aber einer von ihnen soll nun eines seiner Spielchen verlieren.

Fünf verschiedene Personen haben für Teemo den Hutten in Mos  Shuuta auf Tatooine gearbeitet. Ihre Motive für die Verbrecherorganisation zu arbeiten, waren unterschiedlich und alle fünf bekamen immer mehr Schwierigkeiten mit ihrer Aufgabe, ihren Kollegen und mit dem Hutten.

Lox Klata (menschliche Ärztin; klein und zierlich, blonde Haare; großer Medirucksack) wurde von Teemo als Köder für seine finsteren Machenschaften missbraucht. Das gefällt ihr natürlich ganz und gar nicht.

Vragen Kratt (großer Lazat, Mechaniker, viele Werkzeuge) hat für Teemo gearbeitet, ohne zu wissen, dass er an eine Verbrecherorganisation geraten ist. Nach seiner Weigerung auf einem von Teemos Sklavenschiffen zu arbeiten kam es zu Differenzen.

Ariki Manaia (Nautulaner, eher unauffällig) erledigte viele kleinere Aufgaben für Teemo. Doch er wurde von einem Kollegen zu Unrecht eines Fehlers beschuldigt. Seitdem ist das „Dienstverhältnis“ angespannt.

Taia jyn (menschliche, mandalorische Kopfgeldjägerin, recht groß und sportlich, silberne Rüstung) erledigte ebenfalls einige Arbeiten für Teemo. Aber sie bemerkte schließlich, dass er mandalorische Rüstungen sammelt und ihre eigene Rüstung wohl sein nächstes Sammelstück sein soll. Deswegen will sie weg.

Jin Tusco (blauhäutige Twi’lek, schwarze Kleidung, arrogant und gebildet) hat die letzten Monate als Sekretärin für Teemo gearbeitet. Sie hatte aber eine eigene Agenda und bemerkte, dass Teemo davon wohl wusste. So entschied sie einige andere zu sammeln und abzuhauen.

Sie nutzte dazu eine einzigartige Gelegenheit: Der Kopfgeldjäger Trex kam gerade in die Stadt und trifft sich mit Teemo. Während die beiden Verbrecher zusammen sind, möchte Jin mit ihren neuen Gefährten das Raumschiff des Kopfgeldjägers stehlen und von Tatooine verschwinden. Dazu müssen sie aber zuerst ein Ersatzteil fürs Schiff besorgen und die Klammern der Landestelle lösen lassen.

Und natürlich müssen sie die Gamorreaner loswerden, die sie verfolgen, seit sie Teemos Palast verlassen haben….

Logbuch  001; Mos Shuuta, Tatooine

Die fünf recht unterschiedlichen Gefährten laufen gemeinsam durch Mos Shuuta. Zwei Trupps Gamorreaner sind auf der Suche nach ihnen, doch für den Moment haben sie ihre Verfolger abgehängt. Sie verstecken sich in einer Cantina. Der devorianische Wirt kann ihnen nicht viel helfen, doch dürfen sie sich in seiner Cantina verstecken ohne dass er sie verrät. Und genau das machen sie: Lox und Taia verstecken sich hinter Vorhängen in den Separees. Ariki und Jin in der Umkleide der Twi’lek-Tänzerin und Vragen klettert nach oben in das Deckengebälk.

So erwarten sie die fünf hässlichen Schweinefressen. Diese beginnen mit der Durchsuchung der Cantina und werden von den Gefährten vollkommen überrascht. Taia betäubt den ersten Gamorianer mit einem Blasterschuss und Vragen lässt sich hinter den Feinden herabfallen und schlägt auf den ersten Gegner ein. Ariki wird von Jin auf den Kampf zugeschoben und der Nautulaner unterstützt den Lazat im Nahkampf. Und dann erschießen Lox und Taia die vier Gamorreaner. Lox hat danach zwar eine Ladehemmung an ihrem Blaster, doch Vragen löst das Problem mit einigen geübten Handgriffen.

Die Leute in der Cantina applaudieren, verschwinden dann aber. Keiner will noch da sein, wenn Teemos andere Schergen auftauchen. Der Wirt rät auch der Gruppe zu verschwinden.  Beim Verlassen der Cantina erfährt Lox noch was das benötigte Ersatzteil so wert ist und den besten Weg zum Junk-Shop von Worn.

Kurz darauf treffen sie dort ein. Taia und Ariki halten Wache, Jin und Vragen reden mit dem Händler. Vragens Plan ist es, seine Bekanntheit als Mechaniker in Teemos Reihen auszunutzen und das Ersatzteil als solcher zu holen. Jin baut das noch aus und streut ihre Infos ein: das Teil sei ja für Trex und Teemo wolle dem Kopfgeldjäger einen Gefallen tun. Der Händler glaubt ihnen die Geschichte, verlangt aber die 500 Credits dafür, Jin handelt ihn auf 400 runter. Vragen übernimmt den Hyperraum-Materiezünder (HRMZ) und sie verlassen den Laden.

Ihr nächster Halt ist die Space-Control. Dort müssen sie die Landeklammern lösen lassen. Selbstbewusst gehen sie rein. Jins Story, sie wollen das Ersatzteil einbauen und dann einen Testflug machen im Auftrag von Teemo, wird nicht geglaubt und es kommt zu einem Schusswechsel mit den Wachdruiden und der Aufseherin. Jin ergattert deren Blasterpistole, trifft damit aber nichts. Lox hat mit einem Schuss die Aufseherin verletzt und injiziert ihr dann ein Stimpack. Sie meint zur Aufseherin, dass sie jetzt etwas gut bei ihr hätten und diese befiehlt den beiden Sicherheitsdroiden sich wieder an ihren Posten zu begeben. Im Schusswechsel sind zwei Droiden beschädigt worden und Ariki hat heimlich den Computer benutzt und die Klammern gelöst.

Die Flüchtlinge können ungehindert das Space-Control Gebäude verlassen. Ihr nächstes Ziel ist die Ankerbucht, wo das Schiff und einige wenige Wachen stehen.

Logbuch  002; Mos Shuuta, Tatooine

Die Gruppe läuft die Hauptstraße entlang auf die Landebucht „Aurek“ zu. Doch davor stehen drei Sturmtruppler, die offensichtlich auf die Gefährten gewartet haben. Schnell verschwinden die Flüchtlinge in eine Seitengasse. Sie wollen über die kleinen Straßen die Verfolger abhängen und diese umrunden, um zur Landebucht zu kommen. Sie können ihren Plan erfolgreich umsetzen, bemerken dabei aber, dass ihnen eine zweite Gruppe Sturmtruppler folgt.

Vor der Landebucht stehen zwei Sicherheitsdroiden. Jin versucht es mit Diplomatie, doch kennt sie den Sicherheitscode nicht. Nach einem kurzen Blickwechsel mit Taia, erschießt die Mandalorianerin den einen Droiden und Jin beschädigt mit einem Schuss den zweiten. Lox versucht den Droiden von den Beinen zu reißen, doch das misslingt. Ariki benutzt seinen Schlagstock und mit einer Reihe kräftiger Hiebe zerschlägt er den Blechmann.

Dann betreten sie die Landebucht und entdecken noch zwei Droiden bei der offenen Landebucht des VCX-100 Frachters „Kryat Fang“. Die beiden Droiden scheinen besser gepanzert und bewaffnet zu sein. Nichtsdestotrotz will die Gruppe schnell ins Schiff, denn hinter ihnen hat jemand einen Funkspruch abgegeben.  Nach der vorigen Begegnung ist Jin leicht panisch und fürchtet sich davor versklavt und als Twi’lek-Tänzerin missbraucht zu werden. Die Gruppe geht recht aggressiv vor: Vragen stürmt vor und eröffnet das Feuer auf die beiden Wachdroiden.

Und dann wird es kompliziert: Vragen wird von einem gut gezielten Schuss umgeworfen und verliert das Bewusstsein. Auch Taia wird getroffen, aber ihre Rüstung rettet sie. Ariki läuft vor und geht in Deckung, Lox und Jin folgen. Die drei Frauen schießen auf die Droiden, doch auch die besitzen eine gute Panzerung. Mit einer blitzschnellen Reaktion kann Jin aus einem Volltreffer einen schweren Streifschuss machen, dennoch benötigt sie medizinische Hilfe. Die Ärztin Lox neben ihr bemerkt das und injiziert Jin ein Stimpack. Dann wird die Twi’lek-Frau plötzlich ganz ruhig und flüstert: „Ich werde keine Tänzerin!“ Mit diesen Worten erhebt sie sich, stürmt auf einen Droiden zu und zieht dabei ein Lichtschwert! Mit einem einzigen Hieb teilt sie den Droiden und zwei Haufen Metallschrott.

Auch Ariki stürmt nach vorne und schlägt auf den zweiten Droiden ein. Taia schießt auf denselben Droiden. Lox hingegen injiziert auch Vragen ein Stimpack und hilft dem angeschlagenen Lazat auf die Beine. Jin lässt das Lichtschwert verschwinden und läuft ins Schiff, Lox und Vragen folgen. Ariki und Taia erledigen noch den Droiden und rennen dann auch schnell hinein, denn eine größere Gruppe Sturmtruppler hat die Landebucht betreten.

Jin und Taia übernehmen die Steuerung des Schiffes, Ariki vernichtet die Sturmtruppen mit einem Schuss aus einer der Laserkanonen des Schiffes – er zerstört dabei auch die halbe Landebucht. Vragen beginnt den Hyperraummateriezünder einzubauen. Sie verlassen Tatooine.

Kaum haben sie das All erreicht, als zwei Tie-Jäger auf sie zukommen. Jin sitzt am Copilotensitz und hat die Waffenkontrolle für eine große Laserkanone vor sich. Sie versteht die Sprache aber nicht. Zum Glück setzt sich Vragen hinter sie auf den Navigatorensitz und stellt als erstes einmal die Sprache auf Basic um. Damit kann Jin umgehen und sie und Ariki vernichten die beiden Tie-Jäger mit je einer gezielten Salve. Und dann springen sie in den Hyperraum.

Lox hat inzwischen begonnen das Schiff zu erkunden. Sie macht einige grausige Entdeckungen. Trex war sehr unordentlich und eklig, noch dazu hat er Wookie-Körperteile in der Kantine zum Trocknen aufgehängt. In einem versteckten Schmugglerlagerraum findet Lox dann auch noch viele stinkende, halb gegerbte Wookiefelle. Sie packt aus ihrem Rucksack ein kleines Tier aus, setzt es auf eine saubere Fläche und gibt ihm einen Keks. Dann beginnt sie die Wookiefelle ins All zu entsorgen. Jin stößt dann zu ihr und erschrickt über die „Ratte“. Doch Lox beruhigt sie und meint, dass sei ihr Haustier „Lox“. Die beiden Frauen entdecken dann die Sanitärbereiche und Trex‘ Schlafzimmer. Dort findet Jin einen neuen Blaster, denn den der Aufseherin hat sie in der Landebucht liegen gelassen. Außerdem findet sie einen Stick mit 2000 Credits.

Im Cockpit hat Vragen sich mittlerweile ein wenig vertrauter gemacht mit dem Schiff und er und Ariki zusammen haben einige störende Routinen ausgeschalten. Außerdem hat Vragen bemerkt, dass das Schiff nicht vollkommen aufgetankt war und somit nur zwei Planeten in Reichweite sind: Geonosis und Ryloth. Er hat Ryloth als Ziel angegeben. Jin schaut etwas unglücklich, meint aber, dass sie dort ein paar Leute kenne.

Lox hat sich dann um die Verletzungen der Gefährten gekümmert und sie haben weiter das Schiff erkundet. Im zweiten Lagerraum haben sie eine Werkstatt entdeckt. Dort liegen massenweise Droidenteile rum. Und im dritten Lagerraum sitzt ein verletzter älterer Twi’lek  in einem Käfig.

Logbuch  003; Hyperraum zwischen Tatooine und Ryloth – Ryloth

Jin hilft dem älteren Twi’lek aus dem Käfig und befragt ihn. Er heißt B’ura B’an und stammt von Ryloth. In der Nähe von Nabat hat er in einer Ryl-Spice-Mine namens New Meene gearbeitet. Diese Mine wurde bedroht und terrorisiert und B’ura B’an hat den Widerstand gegen die Neuankömmlinge organisiert. Dann kam Trex und der hat B’ura überwältigt, gefoltert und nach Tatooine gebracht. Anscheinend wollte der Kopfgeldjäger den Twi’lek an Teemo den Hutten verkaufen. B’ura B’an befürchtet, dass der Hutte in den Ryl-Spice Abbau einsteigen will.

Inzwischen hat Ariki damit begonnen den Aufenthaltsbereich zu putzen. Lox hilft auch mit und achtet darauf, dass auch Jin mithilft. Auch Taia kommt helfen, während Vragen die Teile in der Droidenwerkstatt sichtet. Bei dieser Gelegenheit nimmt Ariki Jin zur Seite und spricht sie auf ihr Lichtschwert an. Jin suggeriert Ariki, dass er kein Lichtschwert gesehen hat und er vergisst das Thema für eine Weile.

Nach einigen Stunden voller Arbeit, aber auch Ruhe und Erholung, erreichen sie Ryloth. B’ura B’an hat ihnen für seine Rettung Unterkünfte und eine Tankladung versprochen und so steuern sie die Stadt Nabat an. Plötzlich taucht hinter ihnen ein Raumjäger auf. Der fremde Jäger ist nicht gesprächsbereit und beginnt zu feuern. Wieder sitzen Jin und Ariki an den Waffensystemen. Doch diesmal dauert es ewig bis sie den kleineren Jäger abschießen. Sie überlasten sogar kurzfristig die Energiezufuhr der Waffen. Vragen ist schwer beschäftigt den Schaden zu beheben. Schließlich stürzt der Jäger ab und verschwindet in den Schluchten von Ryloth. Die Kryat Fang landet schwer beschädigt im Raumhafen von Nabat.

Kurz darauf sitzen die Gefährten in einem versteckten Raum in Nabat und sprechen mit Nyn Kablo. Nyn ist die Anführerin einer Organisation, welche versucht den Ryl-Spice-Abbau in Twi’lek-Händen zu halten. Außerdem geht die Organisation auch gegen den allgegenwärtigen Sklavenhandel vor. Nyn Kablo dankt der Gruppe für die Rettung von B’ura B’an und lässt das Schiff der Gruppe reparieren und auftanken. Außerdem schlägt sie den Gefährten ein Geschäft vor: Wenn diese mit B’ura B’an nach New Meene fahren und sich dort um die Aggressoren kümmern, die die Mine boykottieren, dann bekommen die Gefährten einen Anteil an den Einnahmen der Mine. Die Aggressoren sind die Besitzer/Betreiber des Nachbargrundstücks. Dort soll angeblich ein Ferienparadies entstehen, doch Nyn Kablo vermutet, dass es sich um eine Täuschung handelt. Sie befürchtet, dass hinter dem Ganzen eine Intrige um Schürfrechte in der Regierung des Oligarchen Hwimma Quiq geht. Und dass eben Außenweltler mit zweifelhaftem Ruf wie eben Teemo der Hutte bei der Intrige ihre Finger im Spiel haben. Die Gruppe stimmt zu und wird sich das ganze vor Ort anschauen.

Am Abend erfahren die Gefährten noch, dass ein Schiff aus Tatooine einen Menschen und einen Gant in Nabat abgesetzt hat. Außerdem sei der Raumjäger, der sie angegriffen hat, die Dünenechse des Kubas Thwheek gewesen.

Am nächsten Tag steuert Vragen einen Gleiter über die heiße Oberfläche von Ryloth. Ihr Ziel ist New Meene. Plötzlich werden sie angegriffen. Die Gefährten können sich die meisten Angreifer vom Hals schaffen (darunter ein Gant und ein Mensch), doch ein Scharfschütze liegt in einer geschützten Position und an ihn kommen sie nicht ran. Sie fliehen in eine Höhle. Dabei nimmt Ariki eine Blasterpistole der Angreifer mit, denn bisher hat er immer nur mit seinem Schlagstock gekämpft.

Sie vermuten, dass ihre Angreifer durch diese Höhle gekommen sind und irgendwo bei einem zweiten Ausgang deren Gleiter stehen muss. Ihren eigenen Gleiter mussten sie zurücklassen. Jin übernimmt die Führung, denn ihr „Bauchgefühl“ macht sie auf andere Wesen aufmerksam. Vragen ist bei der Erklärung etwas skeptisch, Ariki wird hellhörig. In Wahrheit streckt Jin ihre Macht-Sinne aus um etwaige Lebewesen um sie herum zu entdecken. So entdeckt sie auch vor ihnen ein großes Monster, welches im Geröll herumgräbt. Das Monster hat die Gefährten noch nicht entdeckt.

Logbuch  004; Ryloth (Nabat und New Meene)

Die Gefährten sind nicht an einer Auseinandersetzung mit einem im Stein grabenden 5 Meter langem Monster interessiert und kehren um. Weiter hinten gab es noch eine andere Abzweigung und diese nehmen sie nun. Nur Lox wollte das Monster angreifen. Jin fragt laut, warum ihre Gruppe an die einzige blutrünstige Ärztin dieser Galaxis geraten ist?  Kurz darauf entdecken sie einen alten verlassenen Lagerraum. Lox findet dort eine seltsame Statuette und packt diese ein. Ansonsten ist dort nichts von Wert, abgesehen vom Ausgang aus dem Höhlensystem. Vorsichtig erkunden sie die Umgebung und entdecken einen Gleiter. Dieser ist mit einer Sprengladung gesichert, doch Vragen kann diese ohne Schwierigkeiten entschärfen.

Mit dem Gleiter erreichen sie schon bald darauf die heruntergekommene Siedlung New Meene. Wellblechhütten und Zelte bilden die Unterkünfte für ungefähr 20 erwachsene Ryloth und vier Kinder. Alle schauen ausgemergelt und recht resigniert aus. Sie freuen sich über die Rückkehr von B’ura B’an und erzählen von ihren Problemen. Die Leute vom Nachbargrundstück, die für einen Kerl namens Drombb arbeiten, schikanieren sie, beleidigen sie und machen immer wieder „aus Versehen“ Dinge kaputt. So haben sie letzte Nacht versehentlich den Stromgenerator verschüttet und seitdem funktioniert dieser nicht mehr. Vragen macht sich sofort an die Arbeit und noch vor Sonnenuntergang ist zumindest dieses Problem behoben. Die Gruppe entscheidet am nächsten Tag mal diesen Drombb zu besuchen.

Mitten in der Nacht werden sie durch lautes Rumpeln aufgeweckt. Draußen ist eine Planierraupe in eine der Wellblechhütten gefahren. Dabei hat sie auch noch den Feuchtigkeitskondensator beschädigt. Es sind fünf Leute, die alle halb betrunken sind. Drei von ihnen fordern den Gleiter der Gruppe, weil ihre Raupe ein technisches Problem hätte. Jin versucht den Leuten klar zu machen, dass die gruppe einen Mechaniker hat und der gegen Bezahlung die Raupe reparieren könnte. Die Betrunkenen werden ausfallend, Lox schießt ihnen vor die Füße und die Kerle ziehen ihre Waffen. Jin ist sauer und schießt gleich zwei von den Kerlen nieder, den dritten erledigt Ariki mit dem ersten Blaster-Schuss seines Lebens. Dann betäubt Taia den vierten und der fünfte „Saboteur“ fällt aus der Raupe und fällt der Gruppe in die Hände.

Von diesem Söldner namens Bero erfahren sie einiges über das Lager von Drombb und seine Leute. Drombb hat Söldner angeheuert und jedem von ihnen eine Prämie von 500 Credits versprochen sobald New Meene ihm gehört. Aus diesem Grund kommen die Leute immer wieder rüber und sabotieren die Siedlung. Bero hält Drombb für einen Idioten und würde der Gruppe sogar helfen. Bei dem Gespräch wechseln sich Taia und Jin mit Drohungen ab.

Am nächsten Morgen bringen die Gefährten die Raupe zurück zu Drombb. Mit dabei haben sie den immer noch gefesselten Bero und vier Minenarbeiter, die mitkommen wollen. Den Ryloth geben sie die vier Blasterpistolen von den Saboteuren der letzten Nacht. Der Plan sieht vor, dass Jin zuerst zu verhandeln versucht. Sie erhofft sich Informationen davon. Damit Lox nicht sofort wieder losballert, besticht Jin sie mit einem Versprechen für einen Jahresvorrat an Keksen. Sollten die Verhandlungen scheitern, so soll Vragen die Planierraupe manipulieren und sie in die Kantina von Drombb fahren lassen.

Drombb trägt einen Anzug und ist ein schmieriger fetter Kerl. Jin versucht zu verhandeln, versucht zu drohen und scheitert kläglich. Sie zieht ab und Vragen startet die Raupe. Taia, Lox und die Ryloth gehen zwischen den dort geparkten Baufahrzeugen in Deckung. Als die Schurken bemerken was los ist, beginnen sie zu schießen. Drombbs Leibwächter sieht in Jin ein perfektes Opfer und legt auf sie an. Taia warnt Jin und diese zieht und zündet reflexartig ihr Lichtschwert. Damit kann sie den eigentlichen Volltreffer ein wenig ablenken und wird nur leicht verletzt. Damit beginnt das Feuergefecht, doch die Schurken haben den Schüssen von Taia, Lox, Vragen und sogar den ungeübten Ryloth nichts entgegenzusetzen. Sie fliehen direkt vor der Planierraupe in die Kantina. Dann donnert das schwere Fahrzeug durch die Wand, durch den Innenraum und durch die zweite Wand. Rote Flecken zeugen davon, dass da drin mal Leute waren. Drombb und seine Schergen sind tot.

Die Ryloth holen die Planierraupe zurück und die Gruppe schaut sich die halb zerstörte Kantina und das Lagerhaus daneben an. Sie finden Bauteile, Fahrzeuge und Vorräte. In Drombbs Privatunterkunft finden sie zwei Nachrichten (mit Hinweisen auf Wettkämpfe auf Geonosis) und 2000 Credits. Sie packen alles ein. Vragen montiert sogar den Feuchtigkeitskondensator ab und sie laden ihn auf ein großes Baufahrzeug. Am Rückweg weicht Jin wieder einmal den Fragen zu ihrem Lichtschwert aus.

In New Meene versorgen sie ihre Wunden und feiern den Sieg einen Tag lang mit den Bewohnern der Siedlung.

Logbuch  005; Ryloth – Geonosis

Zurück in Nabat werden die Gefährten auf einen Kubaz aufmerksam. Schon einmal waren sie so einem begegnet und auch der Jäger, der sie kurz vor Ryloth abfangen wollte, gehörte angeblich einem Kubaz. Sie tauchen deswegen schnell unter.

Die Anführerin der Organisation, die sich für die Rechte der Twi’lek einsetzt, Nyn stellt ihnen einen Bothaner namens Ota vor. Dieser zeigt der Gruppe einen Steckbrief von ihnen. Teemo der Hutte hat ein Kopfgeld von 50000 Credits auf die Gruppe ausgesetzt. Der Bothaner will der Gruppe helfen, damit hilft er auch gleich seinen eigenen Geschäften.

Er schlägt vor Teemos Geschäfte mit Geonosis zu boykottieren und dadurch eine Möglichkeit zu erhalten direkt an Teemo heranzukommen. Die Gruppe lauscht aufmerksam und erklärt sich dann mit Otas Plan einverstanden, auch wenn nicht alles ganz klar für die Gruppe ist. Doch die Aussicht den Steckbrief loszuwerden und eine große Stange Credits zu kassieren überlagern ihre Sorgen.

Sie sollen am nächsten Abend bei einer Soirée von Herzog Piddock in Stock Gogum auf Geonosis teilnehmen. Der Herzog verkauft dabei Waffen an bekannte und unbekannte Personen, natürlich ohne das Imperium darauf aufmerksam zu machen. Die Gefährten sollen mit dem Herzog reden und herausfinden, warum er seine Geschäfte mit Teemo vor kurzem beendet hat. Mit dieser Information sollen sie am nächsten Tag bei Herzog Dimmock in Stock Trellik vorstellig werden. Denn der steht kurz davor mit dem Hutten auf Tatooine Geschäfte zu machen. Otas Plan sieht vor, dass Dimmock von dem Handel abgehalten werden kann. Dadurch soll sich den Gefährten eine Möglichkeit bieten direkt in Teemos Palast vorzudringen und dort entweder Teemo zu töten oder zumindest einige vernichtende Beweise gegen ihn zu finden.

Aber um bei dem Waffenverkauf nicht aufzufallen, benötigen die Gefährten eine Tarnung. Jin erzählt dann von ihrer Mutter Ronya Secura, die eine Sklavenbefreierin und Freiheitskämpferin war. Während Jins Vater die selben Ziele mit politischen Mitteln verfolgt, hat ihre Mutter immer die mitunter gewalttätigen Nacht-und-Nebel-Aktionen bevorzugt. Es könnte sogar sein, dass jemand vom Trimara-Massaker gehört hat. Dort hat Ronya eine gewisse Berühmtheit erlangt. (Dort kam es zu einem blutigen Massaker an Sklavenhändlern und Sklavenhaltern, als eine Gruppe Freiheitskämpfer die Sklaven befreite.) Ota glaubt, dass diese Tarnung gut funktionieren könnte und geht dann um alles zu organisieren.

Die Gefährten verbringen einen gemütlichen Abend. Vragen und Ariki benennen ihr Schiff in „Silver Eagle“ um und Jin zahlt ihre „Keks-Schulden“ bei Lox. Außerdem bittet die Twi’lek-Frau die anderen ihr Geheimnis (Lichtschwert) für sich zu behalten. Ariki macht dabei eine Anspielung darauf, dass auch andere Geheimnisse haben. Jin kriegt aber nicht mehr aus ihm raus, da er ihren mentalen Überzeugungskräften überraschend gut widerstehen kann.

Geonosis

Alles hat wie geplant funktioniert und so sind sie am nächsten Tag zu Gast auf einer herzoglichen Soirée. In einem gemütlichen Raum mit einer Bar und einer Band mit – natürlich – Twi’lek-Tänzerin treffen die Gefährten auf einige waffeninteressierte Leute: Ein Sullustaner, ein Gant, eine große Menschenfrau, zwei junge Menschen (Corelianer) und ein Toydorianer sind die Gäste des geonosianischen Herzogs Piddock. Es scheint keine besonderen Förmlichkeiten zu geben und so gehen Jin und Taia mal mit anderen Leuten reden. Jin unterhält sich mit dem Corelianer Wex, der sehr jung zu sein scheint und dem fast noch Mädchen Orpa. Die beiden sind freischaffende Frachterpiloten, offen, sympathisch und scheinen als nächstes nach Tatooine zu wollen. Taia findet heraus, dass die große Menschenfrau in Schwarz-Rot mit dem bunten Kopftuch sehr starken Alkohol verträgt und angeblich nicht viel Ahnung von Waffen hat, obwohl sie eine der modernsten Blasterpistolen am Gürtel hängen hat.

Währenddessen reden Lox und Ariki mit dem geschäftstüchtigen Toydorianer. Für einiges an Geld erfahren sie von ihm, dass Herzog Piddock Teile von alten B1-Kampfdroiden an Teemo den Hutten verkaufen wollte. Doch der geonosianische Mittelsmann – Sivor – wurde von Teemo hintergangen und in der Arena hingerichtet. Das schlimmste dabei: Die Hinrichtung vollzog der Kubaz Thwheek! Die Kubaz und die Geonosianer sind alte Erzfeinde. Diesen Thwheek hat die Gruppe indirekt auch schon kennen gelernt, denn er griff sie mit seinem Jäger „Dünenechse“ kurz vor Ryloth im All an. Sie haben ihn abgeschossen, doch seinen Tod nie bestätigt.

Während dem Gespräch hat Vragen nichts gesagt und sich aufmerksam umgeschaut. Doch es war Taia, der auffiel, dass der Gant in der Ecke sie alle sehr aufmerksam musterte und scheinbar mit Daten auf seinem Compad verglich. Nachdem alle Informationen unter ihnen geteilt worden war, meinte Lox, dass man wohl die beiden Corelianer mal fragen solle, ob ihr Weg nach Tatooine im Auftrag von Herzog Dimmock sei.

Jin und Taia gehen dann mit dem Herzog in ein Hinterzimmer und beginnen übers Geschäft zu reden. Die geonosianischen Waffen sind weithin bekannt für ihre gute Qualität und Jin soll auch für Nyn auf Ryloth ein wenig einkaufen. So erwirbt Jin schließlich zwei schwere Blaster-Pistolen, zwei Blaster-karabiner und zwei Blaster-Gewehre. Dank ihrem Verhandlungsgeschick holt sie sogar einen sehr guten Preis dafür heraus. Bevor sie das Gespräch beenden, fragt Taia noch nach einer Disruptorpistole, denn mit so einer will sie den Kubaz Thwheek erschießen. Der Herzog wird hellhörig und langsam erfahren die Gefährten die ganze Geschichte. Piddock hat Droidenteile an Teemo verkauft, doch der hat nach immer mehr Teilen und schließlich auch nach Plänen gefragt. Piddock vermutet, dass Teemo in den Bau von Kampfdroiden einsteigen will, doch das würde den Geonosianern das Geschäft kaputt machen. Deswegen hat sich der Herzog aus dem Geschäft zurückgezogen, was seinem Mittelsmann (Sivor) das Leben gekostet hat. Piddock würde sich in Zukunft dankbar erweisen, wenn verhindert werden kann, dass Teemo seine Pläne umsetzt. Jin bietet an, diese Infos – natürlich streng vertraulich – dem einzigen anderen Herzog mit den entsprechenden Ressourcen zukommen zu lassen: Herzog Dimmock.

Logbuch  006; Geonosis – Tatooine

Zurück bei den anderen erzählt Jin ihren Gefährten was sie herausgefunden haben. Sie reden noch kurz mit der großen Frau in Schwarz-Rot und verkaufen der kunstinteressierten Dame die Statuette aus der Höhle in Ryloth. Dann finden sie heraus, dass Wex und Orpa Vio mit der Glücksritter am nächsten Tag ebenfalls in Stock Trellik sein werden. Denn sie laden dort eine Fracht von Herzog Dimmock ein, welche sie dann nach Tatooine bringen werden.

Nachdem sie die Veranstaltung verlassen haben, erhalten sie bei ihrem Schiff die neuen Waffen. Ariki und Jin tauschen ihre alten Blasterpistolen gegen die neuen geonosianischen schweren Blasterpistolen aus. Danach sprechen sie kurz mit dem Bothaner Ota. Der macht sie darauf aufmerksam, dass sie Beweise für Herzog Dimmock brauchen. Als solche dienen aber die Nachrichten, die sie bei Drombb auf Ryloth gefunden haben. Wenn alles glatt geht und Dimmock sie nach Tatooine bringt, dann sollen sie in Teemos Palast ebenfalls nach Beweisen für Teemos Machenschaften suchen. Denn alles könnte ihnen helfen, nicht dass sie nach Teemos Tod vielleicht von Jabbas Schergen verfolgt werden. Die Hutten sind zwar nicht besonders familiär, aber einen Angriff auf einen von ihnen lassen sie meist nicht ungestraft durchgehen. Sobald Teemo tot ist, kann Ota auf die Auftragsdaten zugreifen und den Steckbrief mit erledigt markieren – außerdem kann er dafür sorgen, dass die Prämie der Gruppe ausbezahlt wird.

Am nächsten Morgen fliegen sie nach Stock Trellik und werden dort vor den Herzog geführt. Jin erklärt ihm kurz und bündig die Situation: Teemo der Hutte will in die Droidenproduktion einsteigen. Wenn Herzog Dimmock ihm Material verkauft, baut er sich somit einen Konkurrenten auf. Außerdem hat Teemo keinen Respekt für die Geonosianer, was er durch den Mord an Sivor durch einen verhassten Kubaz bewiesen hat. Jin zeigt ihm auch die Nachrichten von Drommbb an Thwheek. Der Herzog will sich eigentlich nicht in irgendwelche Intrigen einmischen, doch einen neuen Konkurrenten braucht er auch nicht. Damit kein Verdacht auf ihn fällt, erlaubt er der Gruppe am Nachmittag die Glücksritter zu stürmen. Er wird nur drei Wachen an der Landebucht postieren.

Das alles hat dann auch gut geklappt. Sie haben ein Zeichen bekommen und stürmten dann die Landebucht. Die drei Wachen hatten keine Chance. Wex und Orpa waren eingeweiht und so konnte die Glücksritter mit Fracht und Passagieren starten. Bald darauf landen sie in Mos Shoota und die Gefährten verstecken sich in Transportkisten. So kommen sie ungesehen in den Palast.

In Teemos Palast trifft Ariki auf Leri, die ebenfalls recht unglücklich mit ihrer Arbeit für Teemo ist – eine Geschichte, die die Gefährten ja kennen. So wird Leri kurzerhand rekrutiert. Gemeinsam stürmen sie den Kontrollraum und die Techniker dort sind zuerst eingeschüchtert und nach einer aufbauenden Rede von Lox sogar auf Seiten der Gefährten. Es werden Alarmanlagen ausgeschalten, Tore verriegelt und nach Beweisen gesucht. Das alles funktioniert ohne Probleme.

Dann gehen die Gefährten weiter vor und erledigen die Wachen so schnell, dass niemand was mitbekommt. Und dann stehen sie in Teemos Partyraum. Eine Musikgruppe spielt, Gäste sitzen an Tischen rund um die kleine Arena, welche in der Mitte liegt. Teemo sieht die Ankömmlinge und heißt die Verlorenen willkommen, aber natürlich müsse man sie bestrafen.

Der darauffolgende Kampf ist sehr kurz. Taia schießt auf Teemo und Jin greift ihn mit dem Lichtschwert an. Die anderen kümmern sich inzwischen um die Wachen. Teemo kämpft zuerst mit einer Blasterpistole, wendet sich dann aber mit einer Vibroaxt Jin zu, die er als große Gefahr erachtet, denn schon ihr erster Angriff hat sehr geschmerzt. Doch das Glück ist auf Seiten der Gefährten, denn anstatt Jin zu spalten, rutscht ihm die Waffe aus der Hand. Die Wachen fallen und alle Gefährten konzentrieren sich auf Teemo, bis der schließlich zerschossen und zerstückelt stirbt.

Die Gäste haben sich in die Separees geflüchtet und aus einem dieser Verstecke heraus wird Lox angeschossen. Ariki verabreicht ihr ein Stimpack und die Ärztin erholt sich rasch wieder. Der Schütze entpuppt sich als der Kubaz Thwheek. Dieses Mal entkommt er den Gefährten aber nicht und plötzlich ist es ruhig im Palast.

Die Gefährten sammeln wertvolles, vertreiben ehemalige Angestellte und Gäste und durchsuchen noch einmal die Computer nach Beweisen für Teemos Machenschaften. Sie entdecken sogar Beweise über einen Spion, den Teemo bei seinem Verwandten Jabba eingeschleust hat.

Logbuch  007; Tatooine Geonosis – Ryloth

Außerdem füllen sie zwei Datapads voll mit Informationen über Teemos Kontakte und Machenschaften. Sie sind sich sicher, dass die noch einmal nützlich sein können. Dann werden alle Aufzeichnungen der Überwachungssysteme im Palast auf Jins Wunsch hin gelöscht. Sie möchte nicht, dass dem Imperium eine Aufzeichnung in die Hände fällt, wo sie mit einem Lichtschwert in der Hand den Hutten filetiert.

Noch einmal durchsuchen sie kurz den Palast. Sie nehmen einen Protokolldroiden und einen großen Kochdroiden mit. Vragen findet in der Werkstatt noch einige schöne Droidenbauteile, die ebenfalls eingepackt werden. Inzwischen haben Wex und Orpa die Ladung wieder zurück in die Glücksritter gebracht. Die beiden Frachter Piloten warten nur mehr auf die Gefährten, die schließlich auch vollbeladen daherkommen. Doch in der Landebucht entdecken sie noch etwas: das reparierte Schiff von Thwheek – die „Dünenechse“. Spontan entscheiden sie, dieses auch mitzunehmen, denn der ehemalige Besitzer braucht es nicht mehr.

So fliegen sie zurück nach Geonosis. Der Flug verläuft ereignislos. Sie entspannen, reden über die Zukunft und holen sich die Kontaktdaten von Orpa und Wex. In Geonosis verabschieden sie sich von den beiden lebenslustigen jungen Leuten und fliegen mit ihrem Schiff und der Dünenechse nach Ryloth.

Nyn empfängt die Gefährten und bietet ihnen Quartiere in ihrer geheimen Basis an. Dort geben die Gefährten Nyn die versprochenen Waffen und bieten ihr auch noch die anderen erbeuteten Waffen an. Für weitere 6000 Credits kauft Nyn diese. Außerdem verkaufen sie den Kochdroiden für 3000 Credits, weil der zu groß ist. Sie wollen sich da einen kleineren zulegen. Schließlich kontaktieren sie den Bothaner Ota und übermitteln ihm auch die Beweise, welche sie gefunden haben. Der verspricht ihnen das Kopfgeld gleich zu überweisen und einige Tage später erhalten die Gefährten wirklich die 50000 Prämie für die Tötung von Jin, Ariki, Vragen, Lox und Taia. Nun, da sie offiziell tot sind, brauchen sie neue Identitäten.

Sie entschließen sich mit einem neuen Schiff zu beginnen. Für 80000 Credits verkaufen sie die Silver Eagle und die Dünenechse. Dann beginnt mit Hilfe von Nyn und Ota die Suche nach einem neuen gebrauchten Schiff. Schließlich finden sie einen YT-2400 Frachter in gutem Zustand für 65000 Credits. Den kaufen sie und lassen ihn dann sofort modifizieren. Es werden zwei neue Waffensysteme und ein Schildgenerator eingebaut. Außerdem bekommt das Schiff neue verbesserte Manövrierdüsen. Da sie auch in Zukunft nicht unbedingt immer ganz legale Geschäfte machen wollen, bauen sie noch Schmugglerverstecke in ihren Frachter ein. Damit hat ihr Frachter nun gute Waffen, ein gutes Schild, verbesserte Manövrierfähigkeiten und eben einige Geheimverstecke. Der Frachter bietet Platz für Pilot, Co-Pilot und 6 Passagiere. Sie sind zu fünft, mit den drei Droiden zu acht. Vragen hat sich aus allen gefundenen Bauteilen in den Tagen auf Ryloth noch einen R3-Astromechdroiden gebastelt. Er nennt ihn „R3-Shadow“. Somit haben sie keinen Platz mehr für Passagiere, aber da sie eigentlich ja nur Fracht transportieren wollen, stört sie das nicht wirklich.

Als dies alles erledigt ist, überlegen sie noch eine Weile wie sie das Schiff nennen sollen. Sie entscheiden sich schließlich für „Firefly“.

Nach zwei Wochen auf Ryloth ist die Firefly einsatzbereit. Bis dahin haben die Gefährten sich natürlich mit allem möglichen beschäftigt. So wurde Jin übermütig und hat ihre mentalen Kräfte gegen ihre Freunde eingesetzt: Vragen hat sie kurzfristig vergessen lassen wo sein Droide ist und Taia hat sie davon überzeugt, Jin beim Armdrücken gewinnen zu lassen. Ihre Späße wurden von ihren Gefährten nicht besonders gut aufgefasst und so hat sie damit wieder aufgehört. Stattdessen hat sie in einem leeren Lagerraum mit dem Lichtschwert trainiert.

Am Ende der zwei Wochen bietet Nyn ihnen eine Schmuggelmission an und so steigen die Gefährten in das gefährliche Geschäft der Schmuggler ein. Bevor sie aber aufbrechen, müssen sie eines noch überdenken: Sie sind offiziell tot, deswegen brauchen sie neue Identitäten.

Logbuch  008; Ryloth – Ganorath

Schließlich waren die Gefährten bereit für ihren ersten offiziellen Auftrag. Und diesen lieferte ihnen Nyn auch gleich: Sie sollen Handelsware und Ryl-Spice nach Ganorath zu einer Kundin von Nyn bringen. Die Handelswaren sind der offizielle Teil, das Ryl-Spice soll in den Schmugglerverstecken des Schiffs transportiert werden. Nyn befürchtet, dass auf dem Zielplaneten irgendwas nicht stimmt, denn ihr Kontakt dort hat nichts mehr von sich hören lassen. Sie bittet die Gefährten mal nach dem Rechten zu sehen und zahlt ihnen sogar die Belohnung von 10000 Credits im Voraus aus.

Der Flug nach Ganorath dauert drei Wochen. In dieser Zeit haben die Gefährten unterschiedliche Beschäftigungen gefunden. Lox hat sich medizinisch fortgebildet und trainiert ihre Redegewandtheit und Führungskraft vor einem Spiegel. Taia trainiert recht viel, bringt Jin ein wenig das Fliegen bei und spielt mit Vragen Schach. Vragen erweitert sein Wissen über Computertechnologie. Ariki trainiert seine Geschicklichkeit und schaut Jin beim Training mit dem Lichtschwert zu.

Jin und Ariki informieren sich auch über den Planeten Ganorath, der ihnen bisher unbekannt war. Das ist ein Dschungelplanet mit riesigen Bäumen und gewaltigen Bergmassiven. Bewohnt wird der Planet von grünhäutigen, sehr großen und schlanken Humanoiden Wesen, die sich Hamati nennen. Außerdem gibt es einige saurierähnliche Nutz- und Reittiere auf dem Planeten. So werden Flugechsen für Reisen verwendet und im Dschungel muss man immer auf raptorähnliche gefährliche Jäger achten. Die Hamati sind eher zurückgezogen und besitzen relativ wenig Technik. Sie exportieren ein sehr starkes und seltenes Harz und kaufen damit die wenigen Güter, die sie von anderen Welten importieren, darunter auch das Ryl-Spice. Diese Droge hat auf die Hamati eine stärkende Wirkung, aber erzeugt keine Sucht. Somit dient es ihnen auch als eine Art Heilmittel.

Schließlich erreichen sie den Planeten und erleben gleich eine böse Überraschung. Dort im Orbit sehen sie einen imperialen Sternenzerstörer. Der funkt sie auch gleich an. Jin übernimmt das Funkgerät und redet freundlich mit dem imperialen Funker. Sie seien der freie Frachter „Firefly“ und bringen technische Geräte, medizinische Güter und Kleidung nach Ganorath. Vier Tie-Fighter eskortieren die Firefly zu einer Landebucht, wo ein imperialer Commander mit 6 Sturmtrupplern eine Inspektion des Schiffes und der Fracht vornehmen muss. Zum ersten Mal werden ihre gefälschten Identitäten auf den Prüfstein gelegt. Doch alles geht gut. Jin gibt sich überaus imperiumfreundlich und lädt den Commander auf einen Kaffee ein, während die Sturmtruppen das Schiff und die Fracht untersuchen. Von dem Offizier erfahren sie, dass der Planet Ganorath seit kurzem unter „Imperialem Schutz“ steht, aber dass es einige Widerständler draußen im Dschungel gäbe. Er vermutet, dass auch die Kontaktperson der Gruppe vielleicht zu denen gehört, Jin kann ihn aber von ihrer Treue zum Imperium überzeugen. Der Offizier bietet dann sogar an, der Gruppe Fahrzeuge zu leihen, falls sie ihre Ware in den Dschungel bringen wollen.

Später gehen die Gefährten in eine Kantina und fragen den Wirt dort nach ihrem Kontakt. Der gibt zwar zu Beryna zu kennen, vertraut den Gefährten aber nicht wirklich. Dennoch wird ein geheimes Treffen in der Nacht vereinbart.

Dort verhandelt Jin mit dem Wirt der Kantina, Barus, doch sie kann den Hamati nicht von ihren guten Absichten überzeugen. Da meint Taia, dass man ihm sagen sollte, was die Gruppe an Ware transportiert. Jin geht das Risiko ein und erzählt vom Ryl-Spice. Barus ändert sofort seine Meinung, denn das Ryl-Spice könnte einigen Mitgliedern seines Volkes eine große Hilfe sein. Denn viele von ihnen leiden stark unter der Härte des Imperiums. Beim weiteren Gespräch wird die Vermutung aufgeworfen, dass der Commander nur Dschungelfahrzeuge verleiht, weil er hofft, dass ihn das zu den Widerständlern führt. Und Beryna gehört zu diesen Widerständlern. Somit wird vereinbart, dass Jin die Fahrzeuge ausleiht, Vragen die Peilsender ausbaut und Barus mit diesen das Imperium an der Nase herumführt. Barus bekommt für seine Hilfe einen kleinen Anteil vom Ryl-Spice.

Am nächsten Tag läuft alles glatt. Der Commander stellt drei Dschungelfahrzeuge zur Verfügung und schickt sogar Arbeiter, die beim Umladen der Fracht helfen. Das Ryl-Spice verladen die Gefährten dann heimlich. Vragen findet die Transponder und baut sie aus, ohne einen Alarm auszulösen. Nachts werden diese an Barus übergeben und auch das Spice.

Dann brechen sie am nächsten Tag auf. Taia, Lox und Vragen lenken die Fahrzeuge, Sie müssen einmal einen Fluss überqueren, doch das geht recht einfach, nachdem Ariki mal etwas flussaufwärts geschwommen ist und dort eine Art Furt entdeckt hat. Sie übernachten in den Fahrzeugen. Das ist zwar unbequem, aber sicher. Außerdem werden sie drinnen nicht von den Insekten aufgefressen, die überall herumschwirren. Von den gefährlichen Raubtieren sehen sie erst einmal nichts.

Am nächsten Tag sehen sie tiefe Krallenspuren in einem Baum. Das Wesen muss einem Rankor ähneln, um solche Spuren zu hinterlassen. Sie fahren vorsichtig weiter und kommen abends zu einem felsigen, zerklüfteten Gebiet mit vielen Schluchten. Sie bleiben genau am Beginn dieses Gebietes stehen und schlafen wieder in den Fahrzeugen. In der Nacht hören sie furchterregende Geräusche aus dem Gebiet vor ihnen, doch nichts nähert sich ihnen.